04 April 2025

vom ungeplanten Stranden und der X-Y-Theorie



Während ich einen Subkommentar an M. tippe
und mich dabei frage, wie ich überhaupt beruflich
hier landen konnte, fällt es mir wieder ein.

Wie ich hörte, werden die entscheidenden Weichen-
Stellungen im Leben von Männern nicht selten durch
ihre eigene Faulheit ausgelöst - das war in dem Fall
bei mir nicht anders.

Während des Abiturs (und schon vorher) hatte sich
herauskristallisiert, dass ich von daheim aus keinerlei
Studien-Unterstützung würde erwarten können, und da 
mir Studieren PLUS Lebensunterhalt verdienen als
kaum leistbar erschienen war, ging ich für 3 Jahre
zur Bundeswehr als Grundausbilder.

Viel von dem, was ich heute kann und bin, basiert auf 
den Erfahrungen dieser Monate, aber trotzdem würde
ich das nicht zur Nachahmung empfehlen.

Weil ich aber ein gutes halbes Jahr vor dem Ausscheide-
datum dort immer noch null Plan hatte, was ich eigentlich
mal machen will, wurde die Zeit langsam eng.

Zeitgleich kam meine damalige Freundin aus der Schule raus.
Sie beworb sich als Azubiene bei der Firma, für die ihr Vater
arbeitete.
Das war eine ganz unspektakuläre und solide Bausparkasse
gewesen.

Also:
Steckte ich MEINE Bewerbung in IHREN Umschlag einfach
mit rein.

Wir wurden beide zum Test eingeladen und bekamen beide
einen Ausbildungsplatz angeboten.
Die Ausbildung dort war richtig gut und und branchenweit
geachtet, wie ich erfuhr.

Weil mir wiederum sechs Monate vor Ausbildungsende nichts
Besseres einfiel, hospitierte ich bei denen im Vertrieb.
Dort gefiel es mir und ich begann mit einer selbständigen
Vertretertätigkeit.
Sie endete nach einigen Jahren, und nicht im Guten.

Zu Beginn der Nullerjahre ging es dort nicht mehr weiter
und ich wechselte in ein Angestelltenverhältnis zu einem
sehr großen deutschen Versicherer. 

Ich bin immer vorsichtig mit Vokabular, das unpassend und
inflationär aus der Psychotherapie entwendet wird, aber hier
passte der Begriff "toxisches Arbeitsverhältnis" wie die Faust
aufs Auge.

Noch in der Probezeit bewarb ich mich weiter und kündigte,
sobald ich etwas Neues hatte.

Die anfängliche Rolle hier in dem Unternehmen war noch 
sehr stark geprägt von "den Hund zum Jagen tragen", was die
zu betreuenden Vertriebspartner angeht.

Regulär konnten die Vertreter nicht viel selbst bzw. eigenständig
erledigen, was dazu führte, dass Leute wie ich die Endkunden-
gespräche selbst führen mussten. 

Damit sich das änderte, setzte ich früh auf Workshops und
Gruppencoachings, nicht immer unter wohlwollenden Augen
der Führungskräfte.

Bis weit in die Zehnerjahre hinein gab es hohe Entscheider, deren
Menschenbild in der X-Y-Theorie klar auf "X" stand.

Manche dieser Menschen waren angenehmer, andere weniger,
aber im Großen und Ganzen hatte ich persönlich es stets
ganz gut angetroffen.

Im Prinzip hatte ich Glück, auch wenn ich der Mehrheit
meiner Führungskräfte die ihnen zugestandene
Führungsbefähigung abspreche.

Und das auch dann, wenn ich mir vor Augen halte, dass es
eben auch nur ganz normale Menschen sind, die lediglich
mehr Verantwortung und mehr Druck haben.

Bei alledem darf eines nie aus den Augen gelassen werden:

Es gibt hier, in diesem Laden, keinen echten Verkaufsdruck.
Nicht auf die Verkäufer, und auf meiner Ebenen in der zweiten
bzw. dritten Reihe als Fachspezialist schon mal gar nicht.

Wir alle sind jetzt auf einem Level der Professionalisierung 
angekommen, in dem jeder gut lebt und erfolgreich seine
Rolle befüllt.

Deshalb sind wir auch in der Lage, strategische oder
operationale Fehler (bzw. nicht von Lernerfahrung geprägte
Entscheidungen) unserer oberen Führung auszugleichen und
uns so neu zu positionieren, dass keine größeren Schäden entstehen,
bis an Entscheiderstelle wieder erneute Einsicht eingekehrt ist.

Und: Ich mag diese Rolle.

Ok, die Funktion, die ich augenblicklich bekleide, ist ziemlich
seltsam und wird es wohl gefühlt auch bleiben.

Aber ich habe da seit Längerem eine In schāʾa llāh-Einstellung:

So wie es das Schicksal gefügt hat, so werde ich es akzeptieren
und nicht mit ihm streiten, denn mit dem Schicksal zu streiten tut
oft im Ergebnis weh.

Und die Zeiten / Rollen / Funktionen / Strukturen kommen und
gehen mit den Gezeiten:

Man kann sich stets darauf verlassen, dass das Meer und
der Strand morgen schon ganz anders aussehen können. 🙂

02 April 2025

vom erneuten Anlauf (part 6)

    [ part  1 ] [ part 2 ] [ part 3 ] [ part 4 ] [ part 5 ]


Endlich wieder ein Uhu! 🦉

Es ist schon wieder viel zu lange her,
dass ich mal unter hundert Kilo lag,
neulich war es endlich soweit.

Für mich war"zweistelliges Gewicht" 
ein absolutes Minimalziel gewesen,  als ich
mit dem erneuten Anlauf abzunehmen anfing.

Es geht mir nach wie vor gut,
es gibt bei mir keinerlei Nebenwirkungen.

In aller Regel gibt es zwei Mahlzeiten am Tag,
die erste nicht selten erst mittags, die zweite
meist vor19.30 Uhr. Beide sind kleiner portioniert,
als sie das früher gewesen wären.

Die Anwürfe, womöglich wirklich Bedürftigen (also Insulinkranken)
mit einer "lifestyledroge" die Medikamente wegzunehmen,
hatten mich zunächst ein paar Tage angefasst.

Ebenso Meldungen über "Ozempic faces" (das kann man
googlen, da geht es um einfallende, schnell alternde Gesichter).

Nach etwas Einlesen stand dann für mich fest:
Keinerlei neue Verknappungsberichte über diese
Medikamente, die nach Herbst 2024 erschienen wären.
Die meisten sind sogar aus 2023 und früher.

Dort, wo es zu Verknappung kam, sprachen Apotheken von
"bis zu 14 Tagen" maximaler Lieferverzögerung damals.

Vielleicht eine blöde Frage, auf die ich aber keine sinnvollere
als meine eigene Antwort bisher finde:

Wenn ICH als nicht-wirklich-Bedürftiger diese Medikamente
schon auf 2 Monate voraus im Kühlschrank lagere:

Wieso stellt dann einen wirklich Bedürftigen (Diabetes Typ 2)
eine 2-wöchige Lieferverzögerung dann vor ein Problem?

So jemand wird doch einen mindestens ähnlichen Vorrat
daheim haben? Zumal bei ihm die Kosten übernommen werden?

Was die angeblich einfallenen Gesichter nach einigen
Monaten angeht - das halte ich inzwischen für einen Hoax:

Jeder, der schon mal 25+ Kilo verloren hat und nicht gerade
nur 25 Jahre alt ist, kann bestätigen, dass durch das mitverlorene
Unterhautfettgewebe alles ein bisschen faltiger und schlaffer aussieht.

Das weiß aber vorher, wer abnehmen will.

Das hat mit dem Gewichtsverlust an sich zu tun, aber nicht mit
dem Weg, auf dem man ihn erreicht. 
_______________________________________
Wie geht es nun weiter?

Ich würde sagen, es ist Halbzeit, vielleicht ein bisschen drüber.

Gerne würde ich wieder unter neunzig Kilo wiegen und hätte dann
auch wieder eine ganze Reihe toller Kleidung, auf die ich mich
freuen kann.

Es wäre fantastisch, wenn das klappt.
Wenn es soweit ist, versuche ich ab da die Medis zu reduzieren.

Und bin tatsächlich total entspannt, egal ob das klappt oder nicht.
Beides ist in Ordnung für mich. :-)

01 April 2025

vom Dank für Ihre Zeit und Ihr Interesse

Ich bin auf dem Sprung in mein vorgezogenes Wochenende, welches heute bereits am späten Vormittag beginnt und welches aus purem Hedonismus, also Essen, Alkohol und Sex bestehen wird. 

Deshalb nur kurz ein DANKE an Sie alle hier, der abgelaufene Monat war der bestbesuchteste bislang. Und sehe ich das richtig, dass die beliebtesten Themen hier Zwischenmenschliches, Sex und Wünsche sind? 


Ach und übrigens hab ich einen Fehler gemacht und mich probeweise wieder auf Twitter/X angemeldet und ich hasse es jetzt schon nach wenigen Tagen. Verzeihen Sie mir meine Dummheit. Ich glaub ich bleib einfach hier und sterbe mit Ihnen gemeinsam aus, so wie es sich für Saurier auch gehört. 

31 März 2025

Jeannie (part VI = erstmal der Letzte)

( Vielleicht ging es Ihnen auch so wie mir:
Die halbjährige Pause tat gut.

Aber bei manchen Menschen endet die Geschichte einfach nie.

Dieses Mal vielleicht aber doch.)


 [ Jeannie ( part I ) ]
[ Jeannie ( part II ) ]


(es gibt Menschen, für die mehr als für
Andere gilt: Nichts ist so beständig wie der Wandel.)


Nach und nach beginnt der eben erst wiedergewonnene Kontakt
zu Jeannie ihrerseits abzuebben.

Und das, obgleich ich viel daran setze, ihn aufrecht zu erhalten
und immer wieder neue Anläufe nehme, gemeinsame Treffen und
Erlebnisse anzuleiern.

Da ist das Abendessen bei meinem alten Bandkollegen Tom, der
uns und ein paar seiner anderen Freunde zum CousCous-Abend
mit Schmorfleisch usw. einlädt.

JEDER der in unterschiedlichsten Branchen und Arbeitszeiten
Beschäftigten schafft es, halbwegs pünktlich da zu sein - außer Jeannie.

Die kommt satte 2h später, isst die Reste und wundert sich
leicht pikiert, dass die Liebste und ich dann auch bald aufbrechen
und nach Hause wollen - schließlich ist es ein Abend unter der Woche.

Da ist die Sprachnachricht, die sie mir mit Wochen Verzögerung
als Antwort per WA sendet, die dafür dann satte SECHS MINUTEN geht
und die - absolut stumm ist.

Weil die verpeilte Frau während der gesamten Zeit nicht schnallt,
dass ein Bluetoothgerät im Nachbarraum mit dem Handy gekoppelt ist
und das Handymikrofon so nichts aufnehmen kann.

Darauf von mir hingewiesen, dass nichts zu hören war, kommt:

Erstmal 3 Wochen lang gar nichts.
Und als nächstes eine "HappyNewYear"-Massennachricht.

Da ist ihre Mangelbefähigung, nicht mal auch nur 2 Tage im Voraus
irgendwas verbindlich zuzusagen oder abzusagen, weil sie
"noch nicht weiß, wie sie zeitlich hin kommt". 
Was dann auch ausnahmslos NIE der Fall ist.

Die zahlreichen Einladungen von uns werden wochenlang nicht
beantwortet - auch nicht nach weiteren Erinnerungen.

Was dann aber nach Monaten kommt, ist ein
    "Huuhuu, ich fahre in 30 min sowieso in Eure Gegend,
     habt ihr Zeit seid ihr da machen wir was zusammen???"


Da ist dieses kleine, feine Konzert, wo ich 3 Karten besorge
(für uns, und wir nehmen sie mit).

Wo sie auch wieder 30 min  zu spät bei uns auftaucht,
vorher nichts daheim gegessen hat, nicht an die Witterung
angepasste Klamotten trägt, aber ok - ich hab mir das gedacht
und schon mal warmes Essen eingetuppert und nen Schal usw.
kriegt sie von uns.

Und dann fahren wir an die kleine Halle und dann geht
die Band los und kein Witz:

Die Frau filmt mit ihrem Riesenhandy hoch überm Kopf
allen Ernstes volle 70% des gesamten Auftritts.

In Grund und Boden geschämt hab ich mich für die,
die hinter uns standen. Weil es weit hinten war,
zum Glück nicht allzu viele. Hoffe ich.
Weia ey!

Da sind ihre mehrwöchigen Auslandsaufenthalte auf
Malta, Mallorca und vor Allem Zypern. Sagen wir so,
sie verbindet den Versuch, dort selbständig Fuß zu fassen
mit dem Angenehmen, privaten.

Nur: Was ist eigentlich mit dem fünfzehnjährigen Teeniesohn?

Denn: Der wohnt ja in der Zeit weder bei seinem Vater
noch bei Jeannies Ex-Partner. Sondern: Allein zuhause.

Was ist mit Hund und Katze?

Die werden von Fremden gefüttert und Gassi gegangen.
Oder aber in die Kurzzeitaufbewahrung abgegeben.
Ach so.

Und dann auch wieder auf meinem Handy nach Monaten
Funkpause so ein "Huuhuu, ichbinssagtmalhabtihrnicht
Lust, mal für zwei Wochen meinen Hund aufzunehmen?!?"


Und dann kommen so nach und nach noch...andere
Informationen zu mir. Ganz langsam tun sie das.
Und ganz langsam tröpfelt ein ganz anderes Bild ein
in meinen Kopf als jenes, das dort war.

Es geht im Spätsommer schon los und zieht sich bei dem
einen oder anderen späteren Event, bei dem Nachbarn, Vermieter,
Bekannte zusammenkommen, langsam wie ein roter Faden
durch die Erzählungen, die diese Menschen über Jeannie haben.

Auf einmal -meist nach 3 oder 4 Bier- werden Jene offener und
...direkter, die um die gemeinsame Vergangenheit von mir
mit Jeannie wissen und daher erstmal, sagen wir, zurückhaltend
auftraten und ein paar Monate hatten vergehen lassen.

Aber auf einmal kommen schlimme Geschichten aus der Truhe.
Aus Zeiten, als sie dort noch gewohnt hatte.

Die vielen nächtlichen Schreiereien mit ihrem Sohn.

Die knallenden Türen, die bisweilen anschließend repariert
werden mussten.

Nun verstehe ich auch die rätselhafte Dankbarkeit
der Omi 
nebenan, die schon zwanzigmal erwähnte,
wie froh 
sie über uns sei und wie ruhig und still
es mit uns sei und 
wie angenehm usw.
Die Prügel auf offener Straße, wie Mutter und Sohn sich
schlagend im Garten in der Einfahrt gewälzt hatten.

Wie oft das Jugendamt vor dem Haus stand.
Wie oft die Nachbarn gegenüber sich sorgten,
die Polizei riefen, irgendwann aber resignierten.

Wie sehr sie im Dialog mit den (wirklich liebenswerten
und gütigen) Vermietern sehr auf ihren finanziellen Vorteil
bedacht gewesen sei.

Wie oft die Nachbarn sich beschwert hätten, weil die halb
verhungerten Tiere in der Umgebung die Näpfe der Haustiere
leergefressen hätten.

Wie sehr sie unsere (sehr sparsam leben müssende) Nachbarin
gegenüber wegen ihrer nicht-Marken-Kleidung gehänselt hatte.

Eine Geschichte, bei der ich 2x nachgehakt hatte.
Weil ich sie nicht glauben konnte.
Aber 3 Beteiligte hatten stumm mit den Köpfen genickt.

Wie oft alle um sie herum eingespannt worden waren,
wenn sie einmal mehr ihr Leben nicht rechtzeitig und gut
organisiert bekommen hatte.

Sei es ihr Umzug, der vergessene Reisepass, den man ihr
an den Flughafen bringen musste, und noch hundert weitere
Erfahrungen, die an und nur für sich Kleinigkeiten gewesen
sein mögen, die aber das Gesamtbild als Mosaik bildeten,
dass da jemand wirklich umfangreich die Hilfsbereitschaft
von Menschen um sich herum sehr stark und ja, auch
missbräuchlich zu seinem Vorteil zu nutzen wusste.

Der Nachbar ein Haus nebendran, dem sie immer exakt dann
schöne Augen gemacht hatte (und der sich Chancen ausgerechnet
hatte), wenn es mal wieder was zu reparieren/transportieren/
auszubaden gab.
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Irgendwann, nach vielen solcher gehörter Geschichten kommt
eines Abends die Liebste zu mir und meint:

"Alles schön und gut und wir können uns da gerne mal wieder
irgendwann auf nen Kaffee und Kuchen treffen. Aber es wäre
jetzt für mich auch okay, wenn wir den Kontakt zu ihr
jetzt nicht weiter vertiefen und verfolgen.

Ja, Du hast ihretwegen jetzt diese schöne Wohnung, und ja,
sie ist ein netter Mensch, wenn wir sie treffen, aber sie ist
zu verpeilt um irgendwas mal zuzusagen oder auszumachen.

Und es kommt auch NIE von ihr mal ne Einladung oder sonst
irgendwas, sondern meist dann, wenn auf den Hund aufgepasst
werden soll oder Post von ihr hierhinkommt.

Du musst da jetzt nicht ewig hinterherlaufen,
nur weil sie mal vor Dir hier gewohnt hat."


Und danach hatte ich mir einen Riesling aufgemacht,
mich schweigend an meinen Schreibtisch gesetzt
und begonnen zu akzeptieren, dass ich eine Meinung über
einen Menschen hatte, die durch das Erleben aller anderen
Menschen um mich herum nicht bestätigt war.

Und weil von ihr aus nie mal was initiativ kam,
ging es damit los, sich ganz langsam zurückzuziehen.

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Alles Gute für Dich, Jeannie.

Du wirst das nicht wissen, aber Du warst nur ganz kurz
-wie ein Blitzlicht- in einem sehr kritischen Moment
meines Lebens plötzlich da, Ende der Neunziger.

Und ich bin jetzt hier, wo ich wohne, weil Du -wieder!-
für einen ganz kurzen Blitzlichtmoment meines Lebens
plötzlich da warst.


Beides vergesse ich Dir nicht. Keinesfalls.

30 März 2025

Führerschein reloaded

Als ich den Führerschein machte, war das
gerade mal 2 Tage nach meinem 18. Geburtstag.

Für die Theorieprüfung musste ich ins 30 Auto-
Minuten entfernte Neuwied, direkt danach fand die
praktische Prüfung statt, die ich beinahe um
Zigarettenbreite (Zitat meines Fahrlehrers) in den
ersten 20 Sekunden verkackt hätte.

Als ich neulich las, dass fast die Hälfte aller
Führerscheinprüflinge durch die theoretische Prüfung
durchrasselt, war mein ehrlicher Primärimpuls:

     "Hach ja, unsere Spät-GenZ's. 'Kriegen halt nichts
     auf die Kette, aber Hauptsache, daheim wartet Papi
     ja schon mit dem MiniCooper-Schlüssel wedelnd
     auf das Bestanden-Prinzchen."


Falls Einem selbst die eigene Reaktion komisch vorkommt,
hilft meistens sehr schnell:

Ein Reality-Check.

Also:
Googelte ich, wo man sich selbst online einer theoretischen
Fahrprüfung unterziehen kann. Und wurde fündig.

     Ergebnis 1:
Ich bin krachend durchgefallen.

     Ergebnis 2:
     Manche der Fragen sind himmelschreiend doof einfach.

Andere wiederum sind entweder von der Formulierung her
mindestens missverständlich, oder aber speziell für
nicht-nativ-Deutsche unnötig schwierig formuliert,
leider zudem oft irrelevant für 99,99% der künftigen Autofahrer.







Ok, und jetzt sind SIE dran:

Los geht's zum Führerschein-Theorietest.

Seien Sie gespannt, wie Sie vor Allem
bei den Simulationsvideos abschneiden!