Es gab am Wochenende Burger, hatte die Liebste sich so gewünscht.
Ok, und wenn man schon mal dabei war (und Hackfleisch beim Discounter im Angebot war), sprangen dabei nebenher auch gleich ca. 25 Frikadellen bei raus.
Erkenntnisse des Wochenendes:
Gekaufte Hamburgersaucen taugen alle nicht so recht. Haben Sie ein gutes geheimes Küchenrezept?
Man sollte öfter selbst Hamburger machen. Aber ich brauche eine bessere Ausweichmöglichkeit zu gekauften Burger Buns, das muss einfach besser gehen.
Wie sich unlängst herausstellte, hatte nicht nur die geduldige Zeichnung mehr als 26 Jahre auf eine Exhibition gewartet, die ihr gerecht wurde.
Weil ich immer noch nicht das Herz gefasst habe, die geschätzt knapp 380 Euro (plus Einbaukosten) für das Abdunkeln und ver-Fliegengittern der zwei Fenster in den Dachschrägen in die Hand zu nehmen, scheint mir da jetzt immer früher und heftiger die Sonne aufs Hirn.
Teilweise sehe ich ohne Baseballkappe meine Bildschirme gar nicht mehr. Eine Übergangslösung musste dringend her.
Also kam ich auf die Idee, irgendwelche großflächigen Pappen als Licht- und Blendschutz an die Fenster zu kleben.
Dabei war mir die Rückseite von Sandras Bild eingefallen, die immer noch (wie seit Jahrzehnten) hinter meinem Sideboard lagerte.
Ich holte sie dort hervor und bereitete sie für die Montage mit Paketklebeband vor. Und erst war mir auch überhaupt nichts aufgefallen.
Erst bei genauerem Hinsehen sah ich, dass da auf der Innenseite noch eine handgeschriebene Botschaft (inzwischen deutlich verblichen) für mich seit über 26 Jahren auf ihre Entdeckung gewartet hatte.
So ist das halt in meinem Leben: Wichtiges finde ich oft viel zu spät heraus, dafür blieb mir Unwichtiges ewig im Kopf.
So oder so, ich habe wieder etwas entdeckt, über das ich noch lange immer wieder lächeln werde. Und das ist bei Lichte betrachtet doch auch etwas wert.
Vielleicht auch eine etwas überstrapazierte Koinzidenz, dass mir das ausgerechnet heute auffiel - nämlich an ihrem Geburtstag.