06 Januar 2023

Asteroid Launcher

 

Neulich surfte ich ein wenig ziellos durch das web,
es gibt immer weniger, was mich wirklich fasziniert
und lächeln lässt - aber das hier war so ein Fund.

Auf einer Weltkarte mit erstaunlich guten Details 
suchen Sie sich in vertraute Google Earth-Manier
einen Ort Ihrer Wahl.

Über diesem Ort lassen Sie dann einen Asteroiden
einschlagen, dessen Material, Geschwindigkeit, Größe
und Einschlagwinkel Sie über Schieberegler variieren können.

Nach der Einschlagssimulation nennt das tool Ihnen die
Auswirkungen, wie z.B. Anzahl der zerstörten Gebäude, 
der getöteten Menschen in welchem Umkreis, bis zu welcher
Entfernung Lungenschäden und gerissene Trommelfelle zu
erwarten sind, in welchem Umkreis kein Baum und kein Haus
mehr stehen würde.

Interessant wird es, wenn Sie die Größe des Asteroiden ändern
und ihn über dem Meer herunterkommen lassen - dann
wir auch die Höhe der Tsunamiwelle berechnet.

Bereit kleinere Asteroiden erzeugen beängstigend hohe Wellen...

Übrigens wird auch die Wahrscheinlichkeit bzw. die statistische
Häufigkeit eines Einschlags "Ihres" konfigurierten Asteroiden
genannt - falls Sie sich zum Beispiel als ersten Einschlagort den
neuen Wohnort vom Ex-Mann ausgesucht haben und sich dabei
gefragt haben, ob man wohl in diesem Leben noch mit einem
kleinen Steinchen von oben rechnen könnte... ;-)




Wollen Sie auch mal?

Asteroid Launcher

Enjoy :-).

04 Januar 2023

Pharao

 
Als Kind und dann als Jugendlicher hatte ich es ja
ziemlich mit "Ägypten" und so.

Jeden Magazinartikel dazu in der "P.M." verschlang ich.
Und ich war auch nicht vom Fernseher wegzukriegen,
wenn mal eine Doku zu Tut-Ench Amun lief (was in den
80s ja noch nicht so inflationär im TV ausgestrahlt wurde).

Da war es naheliegend, den ersten Song, den ich je schrieb,
PHARAO zu nennen.

Ein Instrumentalstück, mit Gesangslinien hatte ich es nie.
Zu texten war dann aber wieder okay für mich.
Nur eben nicht bei diesem einen, ersten Stück.

Es war für die Schülerband, in der wir spielten (die damals
alles Ernstes WASCHBÄR hieß), und ich glaube, wir haben
das auch nur an 2 Gelegenheiten je live gespielt.

Aus heutiger Sicht würde ich das als einen etwas
eindimensionalen mid-tempo-Rocksong kategorisieren.
Wobei die Intrumentierung natürlich Metal war.
Aber so einige der 80er-Metalsongs gehen heute für
ein oder zwei Stufen softer durch als ursprünglich.

Das Stück ist auch nicht sonderlich anspruchsvoll:
Keine Breaks, harmonische, versöhnliche Auflösungen,
keine Hand wird überfordert.

Lediglich an einer Stelle bricht man sich fast die Finger,
weil man eine Distanz von 14 cm überbrücken muss
zwischen den Spitzen von Zeigefinger und kleinem Finger.

Das Stück habe ich seit Jahrzehnten nicht mehr gespielt.
Die Original-Notierung ging auch verloren.
Dachte ich.

Plötzlich schreibt mich nach Jahren mein Schulkumpel
und damaliger Bandkollege Tom neulich im Chat an.

Er hätte da was gefunden, beim Aufräumen.
Und dann schickt er mir ein Foto meiner (einzigen)
Notierung von 1989.

Ich hab fast ein bisschen geheult.^^



02 Januar 2023

Jahresrückblick auf 22

[ eine fast verschollene Kategorie in
einer Welt des Untergehenden:
Blogstöckchen.

Egal, irgendwie muss man seinen Jahresrückblick ja labeln.
Warum also nicht in "vertraut". ] 


1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war dein Jahr?

Eine 5,5. 

2. Zugenommen oder abgenommen?

Spürbar zugenommen, es kam nochmal eine Kleidungsgröße drauf.

3. Haare länger oder kürzer?

Unverändert.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Augen:  Kurzsichtiger.
Leben:  Weitsichtiger
.

5. Mehr Kohle oder weniger?

Mehr, das waren aber Zufallseffekte.

6. Besseren Job oder schlechteren?

Schlechteren.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Wahrscheinlich weniger, aber immer noch zu viel.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Ja. Erkenntnisse.

9. Mehr bewegt oder weniger?

Im Job: Weniger.
Körperlich: Weniger.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Ich denke zwei, Corona und eine fette Erkältung.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?

Die Erkältung. Corona hab ich kaum bemerkt.

12. Der hirnrissigste Plan?

Untaktisch und etwas polternd in das Gespräch mit meinem
Chef und seinem Chef zu gehen, obwohl ich noch gar keine
andere Jobzusage hatte.


13. Die gefährlichste Unternehmung?

 Ich habe glaube ich gar nichts Gefährliches unternommen.

14. Die teuerste Anschaffung?

Wahrscheinlich der neue Boden im Schlafzimmer.

15. Das leckerste Essen?

auswärts: Tagliata die Manzo mit Rucola in Italien 
daheim:   die Freundin hat mehrmals weltklasselecker gekocht.

16. Das beeindruckendste Buch?

Ich habe kein neues Buch gelesen dieses Jahr.

17. Der ergreifendste Film?

Kein Film, aber die Serie RAY DONOVAN.

18. Der meistgehörte Song?

Das hat sich tatsächlich erst in den letzten zwei Monaten
herausgestellt, weil ich das in Dauerschleife im Auto höre:

Dalaran Dusk.

 19. Das schönste Konzert?

MEUTE in Freiburg auf dem Zelt-Musik-Festival.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Meiner Freundin. Und gefühlt mit der Hausarbeit!

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Meiner Freundin und mit meiner Freundschaftsplusfreundin.

22. Letztes Jahr zum ersten Mal getan?

Allein umgezogen.

23. Letztes Jahr nach langer Zeit wieder getan?

Umgezogen.

24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Umzug. Neuer Job. Hausarbeit.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Dass ich ein erstklassiger Trainer wäre.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Das traue ich mir nicht zu beurteilen zu.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Es "Liebe" zu nennen.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Es ging darum, dass mir jemand sagte, er halte mich
für einen guten und wertvollen Menschen.

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Das traue ich mir nicht zu beurteilen zu.

30. Dein Wort des Jahres?

Freundin.

31. Dein Unwort des Jahres?

Alle Begriffe rund um Corona, solche wie
Hospitalisierungsquote, R-Wert, Inzidenzien. 

32. Das Jahr war mit einem Wort?

Neubeginn.

gefunden bei Dunkeltochter.