31 Dezember 2024

6G (KW 52 | 2024)

[ die letzte Runde "6G" für dieses Jahr.

Danke für Ihr Interesse in all den Jahren
und für die Kommentare, auch wenn
Kommentieren technisch immer
problematischer zu werden scheint.

Wir lesen uns nächstes Jahr wieder^^. ] 


gegengezeichnet |

Meine Versetzung zum 01.01.2025.

     "Hallo Rain, gemeinsam haben wir besprochen, dass du
      (ja, kleingeschrieben, Gen Z-Schulklassen-Orthographie kotzt mich an)
     ab 01.2025 die Funktion xy übernimmst.

     Heute bestätigen wir dir (da, schon wieder) die Versetzung dorthin."

Das "gemeinsam haben wir besprochen" ist natürlich ein Euphemismus für
"der Preis dafür, dass wir keine betriebsbedingten Kündigungen aussprechen,
ist der, dass wir Euch herumschubsen und kleingeschrieben duzen dürfen"
.


Das klingt genau so bitter, wie es auch ist, und ich bedauere aufrichtig,
nicht bereits zum Kreis der glücklichen Kollegen mit Anspruch auf
Vorruhestandsangebot zu gehören.

Es folgen noch ein paar weitere Interpunktions- und Ortographie-
Injurien und dann eine schlecht und keinem Eigenanspruch gerecht
werdende hineinkopierte Unterschrift.

Ich setze meine schönste, kalligraphiegeschwungene Unterschrift
mit Ort und Datum daneben, und dann ist es passiert:

Ich bin ab jetzt Spezialist für Beamte.
Und ich hab wirklich zero Bock auf den Scheixx.


gekauft |

Eine dritte Nespresso-Pixie-Maschine.

Und zwar das ALTE Modell. Gebraucht auf Kleinanzeigen.



Zum Einen hat die bisher im Einsatz befindliche identische
hin und wieder die Macke, kein Wasser mehr nachzuziehen,
wenn sie mal trocken gelaufen war.

Nichts, was man nicht mit einigem Handwerkseinsatz wieder
hinbekommt, aber dennoch lästig und auch gefährlich für mich.

(Sie hätten das Gesicht der Liebsten
sehen sollen, als sie aus 
dem Bad runter kam
und ihr morgendlicher Kaffee noch
absehbar 
auf sich warten lassen würde).

Zum Anderen sind ALLE aktuell verfügbaren neuen Maschinen:

      Kagge.


Man sieht ihnen das China-Plastik sogar auf den geschönten
Produktfotos bereits an, und die Kommentare der Besitzer auf der
Nespresso-Produktseite spricht eine ziemlich eindeutige Sprache,
die in die gleiche Richtung geht.

Meine zweite (weiße) Pixie, bei der ich nicht gleich auf Qualität
und Beschreibung geachtet hatte, steht aus diesem Grund seither
in meiner AirBnB-Wochenenden-Tasche. Dafür reicht sie noch.

Also erstand ich "meine" Pixie nochmal auf  Kleinanzeigen
in ziemlich neuwertig, und die steht nun gesäubert und frisch
entkalkt im Karton im Keller.


geträumt |

In höchster Personalnot (also wie immer) ernennt die CDU zum
Jahreswechsel in letzter Sekunde Karl-Theodor zu Guttenberg
zu ihrem Kanzlerkandidaten.

Und ich fand es höchst irritierend, in genau diesem Moment mit einer
sehr gut verwertbaren Monstererektion aufgewacht zu sein.



[ kein Foto. Zu Ihrem Wohlergehen.]


gebrannt |

Der Adventskranz.
Sie erinnern sich.



Am Liebsten hätte ich ja die Verantwortliche zur Sanktionierung
ihres Fehlverhaltens herangezogen (das Pronomen lässt den
Aufmerksamen unter Ihnen die Zielperson nach kurzem Durchzählen
aller bekannten hier im Haushalt lebenden Erwachsenen zutreffend
identifizieren), weil sie kurz zuvor noch GESAGT hatte, dass sie
JETZT GLEICH die Kerzen löscht BEVOR sie hoch ins Bad geht,
weil es sonst auf den Kranz runterbrennt.

Doch dann kam eine Unebenheit im Laminat, sie stolperte,
ZACK! war der Gedanke weg und der Kranz brannte.

Indes, sie wirkte angesichts meiner Lösch- und Aufräumarbeiten
zerknittert und schuldbewusst genug, es gab also keinen Grund,
da noch weiter draufzuhauen.

Ich ließ sie um Vergebung blasen und alles war wieder gut.
Im Gegenzug bekam sie abends ihr Wunschessen.
Würstchen und rheinischen Kartoffelsalat.



gepult |

Rosinen aus der Müslipackung.


Weil die Frau unbedingt Sauerbraten am ersten W-Feiertag haben wollte
und ihr DANN ABER spät heiligabends einfiel, dass man dazu ja
mutmaßlich auch ROSINEN brauchen würde, diese aber natürlich NICHT
von ihr rechtzeitig eingekauft worden waren, verfiel ich auf die an der Grenze
zur Genialität eines McGyver zu bezeichnende Idee, die im Müsli
vorhandenen Rosinen könnten doch rausgepickt werden und dann
für den Sauerbraten zu verwenden!

Sozusagen nicht als Strafe, sondern zur ÜBUNG
für das Vergessen, den Kram rechtzeitig einzukaufen.

Das sah die Frau genau so.

Und deswegen war ja auch klar, WER sich mit dieser
Strafarbeit für Langzeit-Insassen abzugeben hatte.

Logisch.






gefrühstückt |

Bei IKEA.
Am Samstag vor Heiligabend.

Es gab eine neue MALM-Schubladenkommode abzuholen.

Okay, im Nachhinein halte ich das für eine Ausrede der Liebsten,
vermutlich wollte sie unbedingt nochmal Köttbular mit
Preisselbeeren haben.








Ich verstehe einfach nicht, wie die junge Generation
auf so eine abgrundtief beschissene Kunstbrühe
stehen kann. Das Zeug schmeckte so, dass man es
ungeöffnet wegkippen wollte / sollte.



Das war's.

Kommen Sie gut ins neue Jahr rüber.

Statistisch besteht Anlass zu berechtigter Hoffnung,
dass das kommende Jahr mal BESSER laufen könnte
als die vorherigen.

Adios.

29 Dezember 2024

Dania, tu felix

In einem von höflicher Zurückhaltung und Mainstream-
konformer Wortwahl geprägtem Interview mit der Wiwo
hat der Leiter des Kopenhagener Institutes für Glücksforschung

(ja, die Dänen haben so etwas.)

ein paar Dinge von sich gegeben, von denen man nicht recht
weiß, ob sie jetzt seine eigenen Buchverkäufe ankurbeln
sollen (sein inzwischen drittes Buch mit identischem Refrain
kam soeben heraus), oder ob es der höflich-zurückhaltenden
dänischen Mentalität entsprach, den deutschen Interviewern
vielleicht nicht allzu sehr die Verhältnisse im Föderalirrenhaus D
um die Ohren zu hauen.

Denn nach dem Grund für die dänische Top-Platzierung
im Glücksindex der Bevölkerung (weltweit Platz 2) befragt,
kamen diese Antworten aus ihm heraus:
  • wenn Firmenmitarbeiter ein positives Feedback erhalten,
    ließen manche Arbeitgeber dieses von ihnen aufschreiben,
    damit sie sich besser daran erinnern

  • es sei in DK normal, dass der CEO in der gleichen Kantine
    zu mittag esse wie alle seine Angestellen

  • die Reste des Mittagsbuffets aus der Kantine einer Firma
    werden einer wechselnden Gruppe von Beschäftigten mitgegeben,
    damit diese abends nicht kochen brauchten

  • ein anderer Blick auf den Job könne diesen erfüllender machen:
    Eine Krankenhaus-Putzfrau könne zum Beispiel ja auch denken:
    "Ich putze Böden, aber mein Hauptjob ist es, Patienten zum Lachen zu bringen."
    Und das sorge für mehr Freude an der Arbeit.

  • es gebe in einem Unternehmen den Brauch, dass derjenige
    Mitarbeiter des Monats wird, der besonders gut über seine
    Kollegen spräche
    , und derjenige dürfe dann den Gewinner im
    Folgemonat auswählen.
Halten Sie mich gerne für einen in jahrzehntelanger Kälte der
Finanzvertriebswelt erstarrten misanthropen Berufsskeptiker,
aber das da oben liest sich bei allem Respekt vor der Position und
Datenkenntnis des renommierten Ökonomen und Politologen
nicht nur wie der tausendfach heruntergewürgte "we are family"-
Brechreiz aus irgendwelchen HR-Stellenausschreibungen oder
"Eure Personalabteilung informiert: Ab sofort Yoga-Raum für Euch!"
-Newsletter-Bullshit, es trifft in meiner Betrachtung auch nicht mal
ansatzweise den Punkt.

Lesen Sie den Artikel, dann stellen Sie fest:

BEFRAGT wurde der Fachmann nach der URSACHE
des dänischen Glücklichseins.

GEANTWORTET hat er aber DAS ERGEBNIS dessen,
was in Dänemark anders läuft als hierzulande, OHNE die
gefragten Ursachen wenigstens exemplarisch zu benennen.

Okay - nur, was trägt denn tatsächlich bei zur sensationellen
dänischen Bevölkerungszufriedenheit?
  • die Dänen hatten das Glück, Politiker mit Weitsicht 
    ihr eigen zu nennen, so begann das Land bereits 1972 mit
    dem schrittweisen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen (als in D 
    noch die Lobbyarbeit der Atom-Branche auf dem Zenith ihres
    Erfolges stand) und setzte voll auf Wind- und Solarenergie.
    Im Ergebnis lag der dänische Strompreis 2024 an etlichen Tagen
    unter null Kronen /kWh, während hierzulande noch "Dunkelflaute"
    durch die Schlagzeilen der Systempresse geistert.
    Das Land hat keinerlei Erdöl- oder Gasvorkommen von Bedeutung.

  • die Mehrwertsteuer beträgt 25%.
    Auch für Lebensmittel, Bücher, Medikamente.
    Der Spitzensteuersatz für Einkommen endet bei atemberaubenden 59%.
    Nahezu ALLE Preise in DK sind höher als die in D.

  • Wieso DAS zum Glücklichsein beiträgt?!

    a) die Dänen wissen, dass große Teile der Steuer in langfristige
    staatliche Projekte wie die Versorgung und Infrastruktkur usw. fließen
    und die Sozialkassen füllen - weil Steuersätze (DK) anders als Beitrags-
    Bemessungsgrenzen (D) keinen Maximalwert kennen, zahlen alle
    für alle.

    b) ihr Land ist das weltweit am wenigsten korrupte.

    c) es gibt KEINE gesetzlichen Sozialabgaben in Dänemark.
    Die Arbeitslosenversicherung bezahlt jeder freiwillig und zu 100%
    als Arbeitnehmer selbst (es gibt auch staatliche Steuerzuwendungen
    in dieses System). Das Arbeitslosengeld beträgt bis zu 90% vom
    Nettogehalt, max. ca. EUR 1.700 mtl.

    d) das Durchschnittseinkommen eines Singles liegt bei
    ca. 65.000 Euro im Jahr. Das ist der Bruttowert.
  • der Arbeitsmarkt ist vollkommen dereguliert und liberalisiert.
    Es gibt keinen Mindestlohn staatlicherseits.
    Und dennoch sind zwei Drittel aller Dänen in einer Gewerkschaft und
    über 80% aller Arbeitsverträge unterliegen Tarifrecht.
    Arbeitgeber, die versuchen, ohne Tarifrecht zu beschäftigen oder
    gar dänische Arbeitskräfte durch deutscher Grenzgänger zu ersetzen,
    werden umfänglich gesellschaftlich und wirtschaftlich geächtet.

  • es gibt so gut wie keine (schon gar nicht unbezahlten) Überstunden in DK,
    und anders als in D sind die Arbeitgeber wie der Teufel dahinter her,
    dass bloß niemand Überstunden über die im Schnitt 37 Stunden pro Woche
    hinaus macht:
    Der Lohnzuschlag für die ersten 3 Überstunden beträgt 50%,
    danach 100% auf das reguläre Gehalt.
    Die Gewerkschaften überprüfen das penibel.
    Angestellte haben regulär ein echtes Wahlrecht zwischen Auszahlung
    oder Freizeitausgleich.
    Die Durchschnittsarbeitszeit in DK liegt bei 33 Wochenstunden.

  • Gesundheitswesen:
    Auch z.B. Klinikärzte arbeiten 8h am Tag. Dann ist Feierabend.
    Findet diese Arbeit nachts statt, sind diese 8h sogar ein
    Maximalwert binnen eines 24h-Zeitraumes.

  • Sie können bei betriebsbedingten Umstrukturierungen ebenso
    wie im Arbeitsalltag nicht herumgeschubst werden wie in D:
    Sind Sie beispielweise Küchenhilfe, kann der Arbeitgeber Sie nicht
    als Kellner oder Servierer einsetzen, nur weil ein Kollege an diesem
    Tag ausgefallen ist. Denn das steht nicht in Ihrem Arbeitsvertrag.

  • Nochmal zur Erinnerung:
    Wir sprechen von einem der dereguliertesten Arbeitsmärkte Europas.
    Funktionærloven: Sie können jederzeit mit 1 Monat zum Monatsende
    kündigen, sofern tarifvertraglich nicht Anderweitiges vereinbart wurde
    (aber oftmals nicht der Fall). Die Textform genügt, also auch per
    Kurznachricht oder WhatsApp oder Email.

  • Soziales: Eine öffentliche Krankenversicherung für alle.
    Kostenlose und zuzahlungsfreie Arztbehandlung, Medikamente,
    Sach- und Heilmittelkataloge. Kindertagesstätte-Platzgarantie
    ab dem 9. Lebensmonat des Kindes, die auch eingehalten wird.
    Und tausend weitere Beispiele, von der Altenversorgung bis zur
    Pflege....

  • Rente:
    Die Altersrente ab ca. 67 erreicht 84% des Nettoeinkommens,
    hinzu kommen eine (kleine) Arbeitsmarkt-Zusatzpension, immer
    eine Betriebsrente und ggf. geförderte private Renten.
    Betriebsrenten werden tarifvertraglich geregelt, üblich ist hier eine
    Beitragsleistung zu 2/3 durch den Arbeitgeber und zu 1/3 durch
    den Arbeitnehmer.
    Dass das Rentenalter schrittweise auf 74 (!) angehoben werden wird,
    tut der Tatsache keinen Abbruch, dass aufgrund der o.g. hohen
    Altersvorsorgeleistungen das durchschnittliche tatsächliche Renten-
    eintrittsalter in DK identisch ist wie hierzulande.

Wenn Ihnen also das nächste Mal wieder irgendein
Politiker oder parteiischer Fachmann oder Vorstandsvorsitzender
einer Milliardenheuschrecke erzählt, dass das Problem
hierzulande unsere Mentalität sei, dass höhere Löhne Gift für die
Wirtschaft seien, dass strenge Tarifverträge Arbeitsplätze gefährdeten
und dass es nicht möglich sei, dass absolut alle und ohne Beitragsobergrenze
für die allgemeinen Krankenkosten aufkommen könnten:

Dann wissen Sie, dass Sie soeben verarscht wurden :-).
Dänemark, Du hast es gut.



 

27 Dezember 2024

Erinnerung an Langeoog

Über die Feiertage gab es eine nicht ganz 
kurze Liste mit aufgelaufenen to do's.

Beispielsweise neue Zahnarzttermine verschieben,
Versorgungsamtschreiben beantworten,
Medikamentationspläne hochladen, Konzerttermine
in den Familienkalender übertragen, unidentifizierbare
(und hohe) Mahnungen überprüfen, Ablagezeugs abheften
und so weiter.

Wenn Vieles auf einmal ansteht: Fokussieren und priorisieren.

Also setzte ich mich hin und schnitt erst einmal
Urlaubsvideos aus dem Sommer. First things first.

Dabei kam auch ein neues bewegtes Wallpaper für den
Windows-Desktop bei raus (Sie erinnern sich?).

Langeoog hätte noch etliche weitere Stand-Videos zu bieten.

Doch aufgrund des unglaublichen Windes auf dieser Insel waren
alle anderen leicht verwackelt raus gekommen, trotz Stativ.


24 Dezember 2024

Heiligabend

Weil ich den ersten Blutabnahmetermin VERSCHLAFEN hatte, musste ein zweiter her. Wie vierlerorts auch ist die hiesige Hämatologie auch die Onkologie (ich berichtete). Und so fand ich mich am 23.12. in den Wartezimmern des Behandlungszentrums wieder.

Ich bin nur zum Blutabnehmen hier. Nur dafür.

Nach wenigen Augenblicken beginne ich minütlich dem Himmel zu danken, dass ich nur deshalb hier bin. Am Anmeldeschalter vor mir schiebt ein älterer Mann seine gebrechliche kleine Frau im Rollstuhl herein. Sie braucht Hilfe, die Medikamente haben Nebenwirkungen, die sie nicht mehr erträgt.

Am Schalter ganz rechts versucht ein Mann meines Alters mit zunehmender Unruhe, ein Rezept für eine Kochsalzlösung samt Infusionsflasche zu bekommen. Seine Frau verträgt die Chemo nicht, erbricht alles binnen Sekunden, behält selbst Wasser nicht im Körper, droht auszutrocknen. Er klingt verzweifelt.

Im Wartezimmer muss ich den Erstaufnahmebogen ausfüllen.

Vor mir ein Bücherregal, voll mit allem, was Sie in Ihrem Leben auf gar keinen Fall jemals lesen wollen.


Neben mir eine junge Frau, ausgezehrt, gebrechlich, ihr wimpernloses Gesicht versteckt sich matt und fahl unter dem Kopftuch, das ihre Glatze verbirgt. Ich wage nicht, sie anzusehen.

Mein Anmeldebogen ist fertig, ich gebe ihn ab, zähle die Minuten runter bis ich endlich dran und dann schnell wieder weg bin, immer wieder kommen neue Patienten, viele werden gestützt.

Kein Ort kann am Tag vor Weihnachten soviel Demut für das, was man hat, vermitteln, wie ein Onkologiewartezimmer. 

Seien Sie dankbar für das, was Sie haben, seien Sie dankbar für das, was Sie NICHT haben und an Ihrer statt Andere. Genießen Sie die Zeit mit denen, denen Sie lieb sind und die es gut meinen mit Ihnen. Freuen Sie sich über jeden Tag im abgelaufenen Jahr, an dem Schmerz und Leid an Ihnen vorbeizogen. 

Vergessen Sie nie, wie zerbrechlich und zart dieses kleine, kurze Leben ist, das im Kreise der wohlhabendsten 2% aller Planetenbewohner Sie jetzt hier gerade führen.

Und noch einmal: Seien Sie dankbar. In Demut.

Frohe Weihnacht für Sie alle.





22 Dezember 2024

4. Advent

Es wird heute den ganzen Tag regnen,
da könnten Sie sich ruhig mal wieder dem
Partner widmen und ganztags Sex und
Kuscheleinheiten einlegen.

Das werde ich auch machen.

Sobald die Brandflecken von meiner Likörkommode
wegschrubbt sind und die Tapete dahinter wieder
mit diversen Schwämmchen entrußt wurde und die
Wachsflecken überall weggekratzt sind.




Schönen vierten Advent für Sie! 🕯️

19 Dezember 2024

home office (red light district)

Willkommen in meinem Dachgeschoss.


Ich mags im home office ein bisschen nuttig.
Wie Sie sehen.

Aber etwas Anderes hatten Sie auch nicht von mir erwartet.

17 Dezember 2024

vom Kleeblatt im Schnee

Aufgewacht aus einem erneut wilden Traum.

Viele Menschen waren in meinem Wohnzimmer
gewesen, ich saß im Kreise von Unbekannten und
Bekannten.

Wie fast in jedem meiner Träume war auch die
Ex-Frau mit dabei. Wie ebenfalls in fast jedem meiner
Träume unterhalten wir uns ganz normal.

Ich frage sie, wie sie in ihrer neuen Funktion im Job
zurecht komme, ob es viel Fahrstrecken zu bewältigen gäbe.
Sie antwortet nicht.

Da beugt sich unser Ex-Vertriebsvorstand aus seinem Sessel
vor und fragt, ob er einen Espresso haben könnte.
Ich lasse durchzählen, wer noch alles einen Espresso haben
möchte und dann gehe ich in die Küche.

Dort steht die Exfrau schweigend neben mir und starrt mich an.
In diesem Moment geht der Handywecker der Liebsten an.

Frau Schachtldaifal schrieb heute nebenan, dasss Glück darin
bestehen könne, sich Neuem zu öffnen, mutig voran zu schreiten.

Also denn:
Überlassen wir es den Träumen, sich an Altem abzuarbeiten.

Wir können es ohnehin nicht vermeiden, daher: Nutzen wir
die Aufarbeitung von Altem, sobald unsere Augen zu sind.

Und sobald sie offen sind, lassen Sie uns nach vorne schauen,
in die Gegenwart und Zukunft. Und voranschreiten.

Und sollten Sie auf diese Art und Weise "Glück herzustellen"
als etwas anstrengend empfinden (so wie ich zur Zeit es tue):

     Seien Sie dankbar.
     Seien Sie sich bewusst, wie GUT Sie es haben.


Und dafür reicht bisweilen der Blick aus dem Fenster:

Vorgestern schaue ich aus meinem Dachfenster und
gegenüber steht der Rettungswagen vom Roten Kreuz.

Der Mann, der dort lebt, ist exakt mein Jahrgang.

Er lebt allein, bzw. genauer: Bei seiner 80+ Mutter.
Die IHN pflegt bzw. versorgt.

Er war wohl mal in einer Beziehung.
Aber das war einmal.
Nun ist er allein mit seiner Mutter.

Seit sie ihm ziemlich großflächig den Tumor aus dem Kopf
rauslasern mussten und dabei nicht zimperlich sein durften,
ist er langsam geworden im Denken, Sprechen, Handeln.

Und dann sind sie wieder am Start, die epileptischen Anfälle,
die seine alte Mutter immer seltener allein zu bewältigen vermag.
Daher der Rettungswagen.

Wie oft wohl noch, bis der orange-weiße Wagen gar nicht mehr kommt?
Wer noch bangt dieser Tage um einen Angehörigen,
eine Mutter, einen lieben Freund?

Also, falls nicht:
Seien Sie gewiss - Sie haben es gut.

Schnee und Kälte gibt es immer im Leben.
Aber übersehen Sie nicht das Kleeblatt dazwischen.



16 Dezember 2024

Valkenburg

[ TL;DR:

Besuchen Sie Valkenburg - es lohnt sich. ]


Ich bin in einer Lebenserfahrungsstufe* angelangt,
ab der gewisse Dinge erfolgreich outgesourced wurden.

Lokalnachrichten beispielsweise.

Die Zeitung liegt jede Woche zuverlässig in meinem Briefkasten.
Lese ich nicht mehr.
Kommt gleich auf den Stapel für "Küchenabfallunterlagen".

Für solche Dinge frage ich besser Oma Henriette aus dem EG.

Henriette erzählt mir das Wesentliche viel schneller, als ich
es mir selbst anlesen könnte.

Zudem ist Henriette auch viel aktueller:
Sie weiß bereits Dinge aus der Nachbarschaft,
die sind noch gar nicht passiert!

Damit ist Henriette das perfekte Mittelding aus
Assistentin + Wochenblatt + Minority Report.

Anderes Beispiel: Unsoziale Medien.
Nutze ich außer Blogspot nicht mehr.
Nada, null.

Habe immer noch die Befürchtung, mein Vater gräbt sich
aus der kühlen Tiefe wieder aus und steht dann
tropfend und faulend an Weihnachten vor der Haustür,
wenn er mitkriegt, dass sein Sohn so eine den Intellekt
beleidigende Scheixxe konsumiert, trotz seiner sicherlich
mehr als aufopfernden Erziehungsbemühungen.

Für so was habe ich: Meine Freundin.

Wenn es was Interessantes gibt, das Anzusehen sich lohnt
(also Reels und Shorts von: Hunden, Katzen, Hamstern,
Sittichen, Robben, Straußen und kleinen Möchtegern-
Online-Prostituierten), dann zeigt sie mir das.

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[ Achtung, jetzt kommt ne Kurve,
mit der absolut NIEMAND rechnet! ]
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Daher war ich auch recht angetan, als sie auf
Instagram von diesen Höhlenweihnachtsmärkten
in den Niederlanden erfuhr und an mir rumbettelte,
dass wir da mal zusammen hinfahren.

Nun kann ich es mir in meinem Alter nicht mehr gefahrlos erlauben,
einer deutlich jüngeren Frau Wünsche abzuschlagen,
will ich in der zeitlich absehbaren Pflegebedürftigkeit es nicht
riskieren, mit dem Sammelbecher zitternd vor dem LIDL zu knien.

Also buchte ich uns Übernachtung und Eintrittskarten.


















* altdeutsch für: Alter

14 Dezember 2024

Eco vs. Classic

 
Das CLASSIC-Programm meiner Spülmaschine
dauert 90 min und spült mit 60°C.

Das ECO-Programm meiner Spülmaschine
dauert 200-275 min und spült mit 50°C.



Und erklären SIE mir als Mann bitte in einfachen,
kurzen Hauptsätzen, wie das ECO-Programm
behauptetermaßen in toto energieeffizienter sein kann
als das CLASSIC-Programm.


OT:
Ich verwende neuerdings trotzdem gelegentlich das ECO-
Programm, denn es (und NUR es) hat eine in den letzten
12 Monaten mangels Nutzung unentdeckte Zusatzfunktion:

Nach dem Spül- und Trocken-Vorgang geht von allein
die Fronttür auf.

12 Dezember 2024

Farewell, Nicko McBrain

Einer der großartigsten Schlagzeuger der Welt
ist in Rente gegangen.

Was mit 72 Jahren und nach 42 Jahren bei IRON MAIDEN
ihm auch gegönnt sein möge.


Zumal er nach seinem Schlaganfall Anfang 2023 auch live
hörbar nicht mehr auf der Höhe seines Könnens performte.

Sehr schade, dass er die "50 Jahre Iron Maiden"-Tour
nächstes Jahr nicht mehr an den drums miterleben wird.

In all den Jahrzehnten habe ich jedes (und ich meine JEDES)
Interview mit ihm gelesen, gesehen oder gehört.

Außerdem darf er (knapp 15 Jahre vor Erfindung des
eigentlichen Begriffes) als einer der ersten Podcaster gelten:

Die "LISTEN WITH NICKO"- Reihe, wo er sich in den 90s
auf B-Seiten veröffentlichter Iron-Maiden-Singles den Spaß
erlaubte, Geschichten und Anekdoten zu den Liedern und
Bandmitgliedern humorvoll zum Besten zu geben, kann ich 
heute noch auswendig mitsprechen.

Und ja, alle 11 Episoden.

Aber egal - für jemanden, der schon im tour book zur
"Seventh tour of a seventh tour" schrieb, er wolle künftig
etwas kürzer treten und nicht mehr ganz so viele Shows
hintereinander spielen (und das war 1988 !!) hat er
dann doch verdammt lange durchgehalten.

Einen langen, guten Ruhestand, Nicko McBrain.



11 Dezember 2024

Mystic Quest (I remember)

 


Tatsächlich habe ich nach Monaten der
in einem Spiel verbrachten Zeit ganz
am Schluss mal Rotz und Wasser geheult.

Der Umstand, dass es sich auch noch um ein
GAME BOY Spiel handelte, macht das Ganze
nicht unbedingt leichter erklärlich für den
Außenstehenden.

Zum Hintergrund:


Der Held der Geschichte kämpft sich durch
diversen Unbill und unterschiedliche Gegener,
um die angebetete Prinzessin (ach!) zu befreien.

Kaum dass er sie nach Monaten gefunden und
aus den Fängen des Bösen erlöst hat, verliert er
sie sogleich wieder, da sich heraus stellt, dass nur 
sie ihr Volk retten kann, in dem sie selbst zum
Leben erhaltenden Mana-Baum wird.

Und so verabschiedet sie sich in der Schlussszene
vom Helden und ihrer Mutter und wird zur
Pflanze, aus der einmal der Baum werden wird. 

Meine Fresse. Hab ich geflennt.^^






09 Dezember 2024

6G (KW 48 | 2024)

 

gestaunt |

Na was sagt man dazu!

Kaum hatte mich diese Band ein zweites Mal rausgeworfen,
stand dem Durchstarten wohl nichts mehr im Wege
(vor Allem ich nicht):

Plötzlich gibt's von denen eine ganze Reihe neu
eingestellter YT-Videos, gar ein neues Musiklabel und:

Ein neues Album (!).

Und ein Maseratifahrer, der sich in bester MötleyCrew-
Manier geschminkt und mit Theaterfarbe so was wie
ein fake tattoo auf die Oberarme geschmiert hatte für
die Videodrehs.

Ach ja, und auch Basser und Sänger sind nochmal neu.
Na dann kann's ja losgehen.

Viel Glück. Und DEM HERRN SEI DANK bin ich damals
nicht in diese Drecksgegend umgezogen für diese Band.



gebucht |
 
Neuen Arzttermin. Bei einer neuen Hausärztin.

Diese zeigte sich zutiefst irritiert über die dutzenden von mir
im Vorfeld hochgeladenen Laborberichte und Befunde
und was sonst noch alles.

    "Meine Güte, was haben SIE denn da alles?!"


Dann blättert sie durch die PDFs, sieht sie den Namen des
Auftraggebers (meines bisherigen Hausarztes) und schlägt
in meinem Beisein die Hände vors Gesicht und läßt diese
dort für nahezu 20 Sekunden.

Als sie in Zeitlupe die Hände an ihren Wangen heruntergleiten lässt,
sieht sie mich mit ein bisschen Mitleid an und sagt dann

"Ich weiß jetzt, wo Sie bisher waren und ich sage nur eines dazu:
Ich bin froh, dass sie ab jetzt hier bei uns in der Praxis sind!".


Als nächstes liest sie meine Blutwerte nochmal durch,
greift zum Telefonhörer und vereinbart für mich einen Termin
in der Hämatologie-Onkologie im Nachbarort, der mir auch
sofort gegeben wird.

Ich bin zufrieden. Und völlig ruhig.
Denn ich bin in guten Händen. Jetzt.



gekauft |

Honig für über hundert Euro.

Erstens finde ich es wichtig, heimische Produktion zu unterstützen.

Wenn ich Discounterhonig in die Hand nehme und dann da so eine
Scheixxe drauf lese wie "Honig aus EU- und nicht-EU-Staaten",
dann weiß ich im Prinzip schon alles, auf das ich auch vorher
schon gut hatte verzichten können.

Zweitens brauche ich für meine Nachbarn und Vermieter
kleine Geschenke, um die noch anzufertigen Weihnachtstüten
befüllen zu können.

Drittens kenne ich die beiden, die das mit viel Fleiß und Liebe
betreiben, schon seit Jahrzehnten. Wir haben unsere
Teenagerjahre so ziemlich täglich miteinander verbracht.

Sobald die ihren Webshop fertig haben, erfahren Sie es hier.
Vielleicht mache ich auch eine kleine Verlosung daraus.

Ach so ja - gekauft habe ich das alles auf einem wunderbaren
Schlossweihnachtsmarkt, der die ¾ Stunde Anfahrt wert war.
Trotz eisigen Windes.

Lektion des Tages:

"Eintrittspreis für den Weihnachtsmarkt" und "Wellensteyn-
Jacken-Dichte seiner Besucher" korrelieren linear.















geschafft |

Wie durch ein Wunder eines meiner Zahlenziele
im Job für dieses Jahr.

Die von mir betreuten Verkäufer hatten noch im September
durchschnittlich zweieinhalb Monatsproduktionen hinter dem
speziellen Ziel gelegen, welches für meinen Verdienst sehr
erheblich gewesen wäre.

Aber 5 Monatsproduktionen in 8 oder 9 Wochen aufholen?
Das erschien mir undenkbar.
Und doch kam es so.

Mit ein bisschen Glück (es sind noch ein paar Tage)
schaffe ich vielleicht auch das zweite Ziel.

Meine Güte, dann gibt's hier Nutten und Koks!



gelacht |

wie ein wahnsinnig gewordener Joker, Riddler
oder sonst ein Batman-Gegenspieler:

Per Email kam für den neuen Job die Planung, nach
welchen Kriterien unsere (neue) Arbeit 2025 bewertet
und auch vergütet werden wird (aber noch ohne
konkrete Zahlenwertvorgaben).

Ich hab's mehrmals gelesen,
ich weiß nicht wie oft.

Und mit jeder weiteren Lektüre dachte ich:

Das kann nicht deren Ernst sein.
So doof können die nicht sein,
ausgeschlossen, nicht mal DIE!


Und nach kurzem Austausch mit ebenfalls betroffenen
Kollegen herrscht einhellig die Meinung:
Doch. Können die.

Noch will ich nichts abschließend bewerten, aber:

Könnte sehr gut sein, dass ich im kommenden Jahr
3 oder 4 neue Hobbies brauche.
Und dieser Laden ab Sommer 2025 ein paar neue
Führungskräfte ganz oben.


gekocht |

Jägerkohl.

Von dem ich bis dato nicht mal wusste, was das genau ist.

Es stellte sich aber als ein Lieblingsessen der Schwestern heraus,
von denen die eine mit mir hier wohnt und die andere bald
wieder zu Besuch kommt.

Weil es sich um ein klassisches Gericht ihrer verstorbene Mutter
handelt, hielt ich meine Klappe (ich stehe nicht auf Kohl und
vertrug ihn bisher weder als Speise noch als Politiker) und stellte
mich einfach in die Küche, um ihr das Kochen vorzubereiten.

Weil die Frau aber nicht fertig wurde mit den Putzarbeiten in der
Wohnung, machte ich einfach immer weiter im Rezept - und
irgendwann war es einfach servierbereit!








07 Dezember 2024

vom ersten Wochenende FFM und BBC


[ Sagen Sie jetzt nichts.
Schweigen Sie. In Scham.

Ich weiß GENAU, was Sie alle gedacht haben
im Anblick des Titels.
Sie sind FERKEL, wissen Sie das?

Ok, es geht heute zwar auch um Schmutziges,
aber abseits Ihrer unchristlichen Gedankenmalereien.

Also bitte: Setzen, Lesen, Demut. ]

Unsere Treffen haben inzwischen ihre eigenen
Rituale entwickelt, vor Allem ihren Ablauf betreffend:

Ich treffe nach ihr am Zielort ein.
Oftmals hat sie die Zeit bis zu meiner Ankunft zur
Vorbereitung des Raumes und ihrer selbst genutzt.

Sodann beginnen in der Regel 3 Tage, an denen ich
mich in allerbester Machomanier von vorne bis hinten
schamlos bedienen lassen kann (vorne vor Allem)
und uneingeschränkten Zugriff auf diese Frau habe,
wannimmer mir danach ist.

Und es ist eine Seelenfreude für mich zu sehen,
wieviel Spaß die nur denkbar beste F+ bei alledem hat.

Die vorbereitende Organisation hat es die letzten Jahre
als zielführend identifiziert, sich bevorzugt in der Nähe
von ICE-Haltestellen zu verabreden.

Diesmal also: Frankfurt am Main.

Wie Sie alle wissen, kenne ich diese Stadt nahezu nicht.

Der Herr verschonte mich in aller seiner Güte
 bisher von der Prüfung, mich 
längerfristig
dort aufhalten zu müssen.
Andererseits hatte ich mich dort mit dem besten
Kollegen, den dieser Laden noch zu bieten hat,
vor nicht allzu langer Zeit zum Sushi-lunch getroffen.

Warum also nicht nochmal für genussvollere Tage
in diese Stadt? Gesagt, getan.



( ich muss ja immer lachen,
wenn die Eingeborenen unnötig stolz über ihr
MAINHATTAN sprechen)



( sich eine Unterkunft fußläufig zum Bahnhof
auszusuchen hat seine Nebeneffekte)



( fun fact: Unser HILTON Hotel hatte
kein einziges Sektglas im Bestand.
Nein, auch an der Bar nicht.

Dafür eine Menge Personal, das basierend
auf seinem Phänotyp auch nicht auf Erfahrungen
im Ausschank von Alkohol schließen ließ.

Daher nahmen wir, was wir kriegen konnten,
für unsere Sektflaschen auf dem Zimmer.
)



( der Name des Asiaten um die Ecke ließ auf Japaner schließen,
tatsächlich war es ein fusion-Vietnamese)




( frittiertes Gemüse, tolle Vorspeise)



( dem Vernehmen nach sehr schmackhaft)



( sogar absolut lecker )



( es ergibt für mich keinen Sinn, bei einem Asiaten
dann deutsches Bier zum Essen zu ordern - daher Asahi )



( spätestens als sie den NAMEN der Bar las,
zog mich meine Begleitung ins: BBC,
eine Bar im Rotlichtviertel )



( wo wir angesichts der Uhrzeit, in der Menschen
unseres Alters dort nun mal so aufschlagen,
nicht ganz unerwartet die 
nahezu einzigen Gäste waren )



( beim zweiten drink verließ ich mich
auf den Barkeeper, und ich glaube, er nannte
es JAMAICA. Weshalb ich zwei davon zu mir nahm )



( ...sagt mehr als 1000 Worte... 😋)



( ich kapiere nicht, weshalb Moscow Mules
in Bechern serviert werden, aber ich
habe ja auch sonst keine Ahnung )




( laut Bedienung ein Cheesecake )



( laut Bedienung -und insistentem Nachfragen meinerseits-
ist das eine Macha Créme Brûlée 
Gut. Es sei.
Ich verstehe nichts von Asiaten.)





( ich würde gern mal dabei zugucken, wie abends
am Wochentag die ganzen öläugigen Schwarzköpfe
um Punkt 19.55 Uhr ihre Stichwaffen, Schlagringe
und Schusswaffen ablegen, weil ja
"ab jetzt Verbot von di
e Stadt" 🤣. 
Fucking Clownworld. )




( Ok, man muss das da nicht als repräsentativ
für Frankfurt halten - es kommt aber
erstens nicht in JEDER Stadt so vor und
zweitens in MANCHEN Städten mal eben GAR NICHT.

Frankfurt am Main sortiert sich nach einem Wochenende
bei mir irgendwo weiter hinten ein in der Favlist,
ganz nah bei München,
einer der überbewertesten Städte ever.

Nett fand ich den Weihnachtsmarkt am Roßmarkt,
die Auswahl an Essen ohne Reservierungsprobleme
(München!!) und die Anreise (Autobahn bis in die
Stadt rein).