Sicherlich schon ein dutzend mal zubereitet,
immer wieder seitens der Freundin von mir gefordert
und auch auf Emmis Webseite eines der beliebtesten
Gerichte ist das Schweinefilet im Speckmantel mit
Currysahnesauce.
Geschmacklich einfach ein Killer.
Suchtauslösend im Erstkontakt.
Ich kenne wenig Gerichte, die so effektvoll in
so geringer Zeit zubereitet werden können.
Weil die Freundin aber
a) keinen Backofen hat und
b) auch noch Kartoffeln dazu wollte,
kam mir die Idee, das Schweinefilet ohne Ofen einfach
in einem großen Bräter auszuprobieren und bei der
Gelegenheit auch gleich einfach festkochende Kartoffeln
dort mit zu verklappen.
Hat sensationell funktioniert.
Ich hab das Ganze keine 10 Minuten blubbernd auf den
Herdplatten mit geschlossenem Bräterdeckel draufgelassen,
dann hab ich alles ausgestellt und stehen gelassen und
wir sind in die Stadt gefahren, um 5 Paar Schuhe zu kaufen.
Als wir zurückkamen, wurde der Herd nochmal kurz angemacht
und dann war Essenszeit.
Die Relation Aufwand / Genuss ist sensationell, und hinterher
müssen gespült werden:
1 Bräter, 1 Küchenbrettchen, 1 Messer, 1 Schäler, 1 Rührlöffel.
Das nenne ich einen Mann artgerecht in der Küche halten!
03 Juni 2023
wie bei Emmi, nur im Bräter
02 Juni 2023
von der nächsten Kreuzung
Über 75.000 km gefahren, seit ich den Dienstwagen
im Oktober '21 übernommen habe.
So kann das nicht ewig weitergehen.
Weder privat noch geschäftlich.
Daher findet heute gegen zehn Uhr das nächste
Vorstellungsgespräch statt. Ich bin hier in Runde 2.
Eine weitere Straßenkreuzung im Leben, vielleicht
dieses Mal eine, die eine neue Route anbietet?
Gedrückte Daumen nehme ich sehr gerne entgegen :-).
01 Juni 2023
KcilbkcürnehcoW [ KW 21 @ 2023]
ich hoffe, das Wetter bleibt noch so. ]
Es waren keine 6 Wochen mit dem neuen iPhone 14, dann hatte
ich die Schnauze voll. Zu groß, zu dick, unhandlich wie Sau und
auch zu schwer. Unmöglich, das mit einer Hand vernünftig zu
bedienen oder ohne hinzuschauen zu entsperren.
Konsequenz: Rollback zurück auf den Vorgänger, das iPhone SE2.
Jetzt versuchen Sie mal, für die Übertragung AUF EIN ALTES GERÄT
im Internet eine Anleitung zu finden. Keine Chance.
Apple support angechattet. Sehr schnell, korrekt, freundlich und rasch.
Bestnote aus meiner Kundensicht. Problem gelöst.
Etwa 30 min später war alles wieder, wie es vorher war.
Genau, wie ich es brauche. Zurück zu dem, was gut ist.
So mag ich es.
Und die Freundin freut sich jetzt über ihr neues iPhone 14.
Mädchen ticken bei Telefonen ja...anders.
weil ungerechtfertigt spezifizierend,
ich nehme das daher zurück.
Taschenkalender da im Hintergrund?
Sehen Sie ihn, ja? Genau.
Auch so ein gutes altes Ding, was nicht ersetzt wird.)
DIENSTAG
Treffe mich mit dem Büffel in der gewohnten Burger-location.
Habe ihm die Sache mit der "wir sind nur Bekannte, nicht Freunde"-
Nummer noch nicht verziehen, aber Menschen zu mögen bedeutet,
immer wieder mal die Augen zudrücken zu müssen.
Und Burger-Essen muss schließlich auch sein.
Also: Treffen mittags.
Es werden Konzertideen und Aktuelles ausgetauscht.
Und der unerwartet notwendig gewordene Krankenhaus-
aufenthalt seiner Frau.
Die hatte nachts Herzrasen bekommen und hatte überhaupt auch
seither schon ein -sagen wir- argentinisches Gemüt im Umgang
mit Dingen, die nicht so ein sollten, wie sie es gerne hätte.
'Werfe sehr vorsichtig ein, dass nach dreißig Jahren Ehe mit dem
Büffel ja durchaus hinreichend Gelegenheiten für Herzrasen und
eine gewisse Unaufgeräumtheit im Geist der Gattin nicht ganz
unerklärlich erscheinen, so von dritter Seite aus betrachtet.
Ein kurzer, unfreundlicher Blick, dann stoßen wir wieder an und
genießen Speis und Trank.
Denn viele dieser Treffen, das sagt mir mein Gefühl,
wird es nicht mehr geben.
Wieder draußen vor dem Lokal erwarten uns die Schönheiten der Landeshauptstadt.
Alles wie immer.
Müsste ich auch nicht mehr bis an mein Lebensende haben, übrigens.
MITTWOCH
Erfahre "so nebenbei", dass der verstorbene Freund der Schwester
meiner Freundin es offenbar nicht NUR aus ideologischen
Gründen ablehnte, mehr als 3 Tage die Woche zu arbeiten.
Sondern dass aus den Zeiten seiner Selbständigkeit da wohl
auch noch "ein paar Beitragsschulden" bei der gesetzlichen
Krankenkasse offen waren. So etwa siebzig Riesen.
Was (wenn ich die Jahre seiner Selbständigkeit richtig weiß) bedeutet,
dass der Mann nicht einen einzigen Euro an GKV-Beiträgen jemals
entrichtet haben kann.
Ja, dann ist es natürlich klar, dass man als Angestellter nicht
Vollzeit arbeiten kann - Thema Pfändungsfreigrenzen und so.
Das lässt seine Ideologie des "ich lebe ja nicht um zu arbeiten"
dann schon wieder in einem etwas schattigeren Licht erscheinen.
'Könnte kotzen, wenn ich so was mitbekomme.
Ich sag jetzt nicht das böse Wort Sozialschmarotzer, ohne Rücksprache
mit dem Betreffenden gehalten zu haben. Was ja nicht mehr geht.
Aber ich muss mich schon auch ein wenig zusammennehmen.
Auf der Anreise zur Freundin wird auf der Autobahn
eine Pinkelpause fällig. Blöde Sache, mit dem Kaffee immer.
Aber ohne geht's eben auch nicht.
Ich vermeide Rasthöfe und Autohöfe, wenn es geht.
Ein Euro Pinkelgebühr lehne ich inzwischen grundsätzlich ab,
eine ziemliche Unverschämtheit in meinen Augen.
Auf dem Parkplatz fällt mir eine sehr hübsche, schlanke junge
Frau mit langen hellbraunen Haaren auf, die aus ihrem Fiat500
einen Schraubenschlüssel holt.
Bzw. genauer: Eine Art gebogenes Rohr aus Metall.
So Schrott halt, der ab Werk hinten mit im Auto drin ist.
Denke mir, das kann eigentlich nur schiefgehen und gehe zu
ihr rüber. Sie ist gerade dabei, sich neben ihr Vorderrad hinzuknien,
aufgrund der Kürze ihres hellblauen Kleides kann ich davon nur
abraten.
Ob ich ihr helfen könne. Sie wirkt sofort sehr erleichtert und gibt mir
das Schraubenschlüsselspielzeug. Der Wagen schwanke in Fahrt unruhig,
die Reifen wären neulich erst draufgemacht worden, eventuell sei
eine Schraube locker?
Stelle fest: Alle Schrauben sitzen bombenfest. Das ist es nicht.
Lasse mir von ihr nochmal ganz genau beschreiben, wie sich
das Auto verhält. Es fällt ihr erkennbar schwer.
Da kommt mir eine Idee.
Ich schaue mir die Federbeine der Vorderachse noch einmal an.
Und tatsächlich. Auf der rechten Seite ist die sichtbare Distanz
zwischen Manschette und Feder deutlich größer.
Der Stoßdämpfer müsste es hinter sich haben.
Ich habe keine Ahnung von Autos. Aber das könnte es sein.
Ich bitte sie, sehr vorsichtig weiterzufahren, sie schaut mich
dankbar und etwas beruhigt an wie ein (leider unglaublich attraktives)
Schulmädchen und genau diese Phantasie muss ich anschließend
für den Rest meiner Weiterfahrt wieder aus dem Kopf bekommen.
FREITAG
Endlich wieder in Köln.
Und nach 19 Jahren auch mal wieder in diese
in guter Erinnerung behaltene Kölschkneipe.
Immer noch 1.90 € für Kölsch, und nur zwei Gerichte auf der
Karte, die mehr als zwanzig Ocken kosten. Feine Sache.
Leider scheiße laut da und man sitzt ziemlich kölschkneipig.
Überraschung weniger herausfordernd als gedacht)
SAMSTAG
Schönes Wetter heute.
Spaziergang in einem der Stadtparks von Köln.
Ehrlich? Würde mir auch reichen, so als Grün drumrum.
Ich bräuchte so viele Weinberge und kilometerlange Natur
gar nicht mal so zwingend. Stelle das immer wieder fest.
Ein Asiate, es sind ein halbes Dutzend Community-Bekannte dabei,
etwa ein Drittel der in der App Angemeldeten erscheint aber nicht.
Völlig normal, Großstadt halt.
was ich in dem Laden merkwürdiger fand:
Den leuchtendgrünen süßen Nachtisch, oder den
Aufkleber in der Herrentoilette.)
SONNTAG
Muss ich nicht nochmal haben.
Der Typ, der als Vorgruppe dabei war, war hingegen interessant:
Er hatte 2 Violinistinnen und einen DJ mit Apple Macbook mit dabei,
sah im Prinzip aus wie ein abgebrochener Bettler mit Mikrofon und sang.
Und das wirklich gut, ich empfehle Ihnen, in den Mann mal 5 min
zu investieren, er heißt Johan Lenox.
30 Mai 2023
Leitsätze zur Qualität (veraltet)
In der Halle, in der ich mit meinem Bier in der Hand stand
und auf den Beginn des POLYPHIA-Konzertes wartete,
waren mehr als hundert Jahre lang alle Arten von Stahl- und
Kommunikationskabel hergestellt worden.
Das Carlswerk in Köln ist eine schöne location für Konzertbesuche.
Anders als viele Rezensenten auf G00gle M4ps kann ich aber die
angeblich erstaunliche Größe des Areals im hinteren Bereich nicht
erkennen.
Man muss ein bisschen zusehen, dass man was bekommt
an der (einen) Imbiss- und der (einen) Getränkebude.
Zu den Toiletten hingegen geht es unerwartet fix,
und das auch für die Mädchen. :-)
Wir stehen nah am Ausgang des ehemaligen Fabrikgebäudes
der früheren Firma Felten & Guilleaume, als mein Blick
auf eine vor 30 Jahren angebrachte "Mitarbeiter-Leitsätze"-Tafel
des damaligen Firmenvorstandes fällt.
Und die mich zum Nachdenken bringt:
Ein bisschen fange ich schon nach den ersten Aufzählungen
an zu lächeln. Wie sehr ich mich doch wiederfinde in den Aussagen.
Immer und immer wieder die gleiche Botschaft:
Qualität zählt.
Fehlerfreiheit ist zugleich Respekt und Qualität und Eigenanspruch.
Zusagen werden eingehalten.
Herrlich.
Wie sehr mich die heute in meiner Firma gelebte Fehlertoleranzkultur
ankotzt. Immer unter dem Schutzschild "nur durch Fehler lernt man"
und "wer sich weiterentwickeln will, der muss Fehler machen dürfen".
Was für ein unglaublicher Bullshit.
Was für eine Respektlosigkeit gegenüber dem, der vertraut, bezahlt,
wartet, auf das Fertigstellen meiner Leistung, meiner Arbeit.
Wie wenig heutzutage Eigenanspruch und Qualitätsanforderung
an die Arbeitsleistung, Pünktlichkeit, Zufriedenheit im Gegenüber
eine Rolle spielen.
Wie sehr die Haltung "ich werde hier nicht fürs Denken bezahlt
und wenn es nicht schneller geht, dann geht es eben nicht schneller
und ja mei, wo gehobelt wird, da fallen auch Spähne und Fehler
passieren eben immer wieder, so what!"
sich als etwas Selbstverständliches durchgesetzt hat.
Wie selten manche der Aussagen geworden sind, fast antiquitiert:
Wann haben Sie zum letzten Mal von auch nur irgendwem den
Leitsatz gehört, dass Qualität zu Wirtschaftlichkeit führt?
Statt immer weiter nur Kosten zu senken und die Qualität in exakt
jenem Maße abzusenken, wie es alle Mitbewerber auch tun,
damit der Kunde gar keine qualitativ bessere Alternative mehr hat
und Abwandern keinen Sinn für ihn mehr ergibt?
Diese Tafel da oben beachtet heute kein Mensch mehr.
Ich möchte wetten, dass selbst regelmäßige Besucher des
Carlswerkes sie noch nie gesehen bzw. beachtet haben.
Auch die Firma F&G hat sie nicht gerettet.
Die Lektüre der Firmenhistorie und des Besitzerwechsles der Marke
auf Wikipedia ermüdet beim Lesen, wie so oft in solchen Fällen.
Es bleibt das Lächeln auf den Lippen.
Die Erinnerung an eine Zeit, in der nicht alles gut,
aber sehr Vieles sehr viel besser war.
29 Mai 2023
Iron Maiden Tour setlist 2023
Gestern war Tourauftakt für Iron Maidens „Future past“ -Konzerte und die setlist war eines der meistspektakuliertesten Dinge im Vorfeld.
Gestern war das erste Konzert in Slovenien, Radiosender aktualisierten minütlich die Songliste die gespielt wurde und zu sagen, ich war kurz davor zu heulen vor Freude trifft es verdammt gut.
Endlich habe ich mal Glück mit der setlist auf einem Maidenkonzert - ich kann Leipzig kaum erwarten!