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24 Februar 2025

#blogfragen

Aus dem geschätzten Leserkreis wurde mir
das hier aus Herrn Tommis Blog zugetragen.

Und da Stöckchen völlig zu Unrecht aus der Mode
gekommen sind, fange ich mir das gleich mal ein:

  • Warum hast Du ursprünglich mit dem Bloggen angefangen?
Das war 2005, und damals waren mir 3 Dinge auf den Geist gegangen,
über die ich einfach mal meinen Senf ablassen wollte:

Der Teuro, die Sugababes mit "Push the button" und die Wahl
von Angela Merkel - suchen Sie sich raus, was davon am Meisten.
 

  • Welche Plattform nutzt Du für Deinen Blog und warum hast Du Dich dafür entschieden?
Blogspot, jetzt zum vierten Mal, glaube ich.

  • Hast Du schon auf anderen Plattformen gebloggt?
Ja, auf twoday.net und auf Wordpress.

Towday.net hab ich mit Rücksicht auf den Betreiber (und meine Nerven)
verlassen, weil mir dort die Anwälte eines ehemals ziemlich
prominenten MiPrä-Kandidaten aus Schleswig-Holstein im Fall
wiederholten Erzählens meiner persönlichen Erlebnisse mit dem Mann
eine Unterlassungsstrafe von 250 TEUR angedroht hatten.

Und nach mehreren Wordpress-Versuchen durfte ich gesichert feststellen:
Ich bin zu doof dafür.

  • Wie schreibst Du Deine Blogposts?
    Nutzt Du ein lokales Bearbeitungstool oder eine
    Panel/Dashboard-Funktion Deines Blogs?
Früher habe ich auch mal im Windows-Texteditor vorgebloggt,
inzwischen nutze ich nur noch das Dashboard.

  • Wann fühlst Du Dich am meisten inspiriert zu schreiben?
Hin und wieder unmittelbar nach einem Gedanken oder Erlebnis,
meist aber nachts ab 23 Uhr und später.

  • Veröffentlichst Du Deine Texte sofort oder
    lässt Du sie erst eine Weile als Entwurf liegen?
Zwischen 2 Minuten und 6 Jahren waren schon alles dabei.

  • Über welche Themen schreibst Du generell?
Über Alles, was mich in irgendeiner Form bewegt oder beeindruckt hat,
gleich ob positiv oder negativ, meist Zwischenmenschliches, 
oder auch nur zufällige Gedankenfetzen.

  • Für wen schreibst Du?
Das hat mich die Ex-Frau anlässlich unserer Scheidung auch gefragt,
und in dem Moment war mir nur sofort klar, für wen ich keinesfalls
schreiben möchte.

  • Was ist Dein Lieblingsbeitrag
    auf Deinem Blog?
Weil mir dazu die gebotene Distanz fehlt, habe ich eine spontane
WhatsApp-Umfrage gemacht, dabei kam raus:

Alle -mit einer Ausnahme- nannten BEHIND BARRED WINDOWS.

Das war eine Cliffhangerserie aus einem früheren Blog, in der ich
die Zeit vor, während und nach meinem JVA-Aufenthalt erzählte.

Die eine Ausnahme fand aus praktischer Sicht meinen post super,
in dem ich lautstark doziert hatte, WIE MAN RICHTIG RASEN MÄHT.
Sie sehen, die Leserschaft ist bunt.^^

  • Hast Du schon Blogpausen eingelegt oder
    Blogs ganz aufgegeben?

Mehrmals! Aber Großmäuler wie ich kehren stets zurück, weil sie ihre Klappe zu halten einfach nicht bereit sind.

  • Was empfiehlst Du Menschen, die mit dem Bloggen
    anfangen wollen?

Überlegt Euch, was ihr selbst am Liebsten lesen wolltet und was eine Lektüre emotional mit Euch machen soll. Dann schreibt so.

  • Hast Du Zukunftspläne für Deinen Blog?
    Vielleicht ein Redesign, ein Wechsel der Plattform
    oder neue Features?


Wechsel der Plattform? Nur, wenn ich gezwungen würde. Ich mag es hier. Neue Features? Eher nur neue "Label" für kommende Themenserien. Redesign/Umzug? Die Leser/Innen würden mich HÄUTEN, sollte ich das nochmal machen. :-) Tatsächlich halte ich aber immer die Augen offen nach neuen guten Ideen.

02 Januar 2025

Jahresrückblick '24

[ guter Vorsatz fürs neue Jahr:
Wieder mehr Blogstöckchen machen.

Es ist zu einer seltenen,
daher lieben Tradition geworden.
Abteilung Nostalgie.] 


     1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Für 2024 vergebe ich eine 8:

Ich war fleißig, ein paar mal krank aber nix Ernstes,
führe eine glückliche Beziehung und es gibt eine phantastische F+,
der Verdienst ist gut und ich lebe in friedvoller Umgebung.

     2. Zugenommen oder abgenommen?

Ganz erheblich zugenommen. Leider.
Das zugrundeliegende Problem ist aber erkannt.
Und die Gegenmaßnahmen laufen.

     3. Haare länger oder kürzer?

Gleich lang, glaube ich. 


     4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Kurzsichtiger, falls es um die Augen geht.
Weitsichtiger, was die Lebensführung betrifft.


     5. Mehr Kohle oder weniger?

Weniger, dank des Totalausfalls aller möglichen Boni.
Einer der nachrangigeren Gründe umzuziehen war auch,
dass ich im Süden nie mehr auf einen grüneren Zweig
gekommen wäre. Das ist hier am Rhein anders.

     6. Besseren Job oder schlechteren?

Im Jahr 2024 noch einen erheblich besseren.

     7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Insgesamt weniger. Im Gegenteil habe ich Einiges verkauft
aus meinem Besitz. Gefühlt sollte auch noch mehr das Haus verlassen.

     8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Eine ganze Menge an Erkenntnissen. Dieses Altern scheint
doch noch gut zu sein für irgendwas.

     9. Mehr bewegt oder weniger?

Sogar ganz erheblich weniger. Leider.
Auch dieses Problem muss angegangen werden.

     10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Mehr als die Jahre zuvor, denn Januar bis Juli stand ich
beruflich voll auf dem Gaspedal.
Das hat sich 5 oder 6 Mal gerächt.

     11. Davon war für Dich die Schlimmste?

Wirklich schlimm war keine, denn sie waren
weitestgehend schmerzfrei, und das zählt für mich.

     12. Der hirnrissigste Plan?

Zu glauben, der Kauf neuer Laufschuhe führe automatisch
zu einsetzender Lust aufs Laufengehen^^.

     13. Die gefährlichste Unternehmung?

Bei dem einen Tag blau machen und statt im meeting zu sitzen
lieber die F+ vögeln, da wäre ich fast aufgeflogen.

     14. Die teuerste Anschaffung?

Wirklich Teures hab ich mir nicht zugelegt, denn ich habe
schon alles. Außerdem bin ich inzwischen in einem Alter, wo
die Ausgaben für Krankheitskosten zu den wirklich teuren werden.^^

     15. Das leckerste Essen?

Mir fällt im Moment nur mein Schweinebraten aus dem Ofen ein,
bei dem ich mal wirklich Glück hatte,

     16. Das beeindruckendste Buch?

Leider habe ich nicht ein einziges Buch 2024 gelesen.
Auch etwas, das sich ändern muss.

     17. Der ergreifendste Film?

Ergreifend fand ich schon längere Zeit nichts mehr, aber
tief beeindruckt hat mich die Episode SCHLECHTE REISE
aus der Serie LOVE, DEATH & ROBOTS.

     18. Die beste CD?

Auch wieder eine Rubrik, welche mit "leider" beginnt:
Leider fand ich kein neues Album wirklich gut im Jahr 2024.
Sämtliche Neuveröffentlichungen meiner Lieblingskünstler der
letzten sagen wir 7 Jahre waren durchweg eine Enttäuschung.

     19. Das schönste Konzert?

Ich glaube, am Besten fand ich STEVE  N SEAGULLS in Köln.

     20. Der prägendste Moment?

Als die Vertriebschefin das town hall meeting einberufen und uns
den Wegfall unserer Funktionsgruppe als großartige erfolgversprechende
Neuausrichtung verkauft hat.
Da ist in mir etwas kaputt gegangen, obgleich ich solchen Unsinn in den
letzten weitaus mehr als zwanzig Jahren schon mehrfach gehört hatte.
Die nächsten Wochen danach habe ich an mir teilweise Verhalten beobachtet,
wie es traumatisierte Menschen an den Tag legen.

     21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Tatsächlich gleichermaßen mit der F+ und meiner Freundin.

     22. 2024 zum ersten Mal getan?

Jalousien und Plisseevorhänge selbst montiert.

     23. 2024 nach langer Zeit wieder getan?

Im abgelaufenen Jahr habe ich vor Allem jahrelang getane Dinge
ganz oder teilweise aufgegeben wie z.B. fotografieren und
Gitarre spielen.

     24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Der Wegfall meiner Jobfunktion zum Ende des Jahres.
Die Gewichtszunahme die im Wesentlichen auf Alkohol zurückgeht.
Der umfangreiche selbstverschuldete Wasserschaden in meiner Wohnung.

     25. Drei Dinge, die das Jahr noch besser gemacht hätten?

Mehr Zeit für Treffen mit der F+.
Weniger Gewicht und Alkohol.
Mehr Geld.

     26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Ich habe jemandem per Post einen sehr kleinen Koffer aus Karton
geschickt, voll mit Kleinigkeiten, die sie für ihre Zukunft begleiten
sollen und jede dieser Kleinigkeiten war mit einem
handgeschriebenen Zettel versehen.

     27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Jedes Päckchen und jedes Mitbringsel der F+ für mich
lässt mich lächeln.

     28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

"Du wirst lieb gehabt."

     29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

"Schön, dass es Dich für mich gibt."

     30. Dein Wort des Jahres?

Daheim.

     31. Dein Unwort des Jahres?

Dunkelflaute. Restrukturierung. Talahon.
Neuwahlen. Hämochromatose. DEI.

     32. Dein Lieblingsblog des Jahres?

Herr MiM wird glaube ich immer ganz vorne dabei bleiben.




11 März 2024

anti-bucket list


 
Diese Frage fand ich wirklich interessant:

   Was steht auf Ihrer Liste,
   was Sie niemals wieder tun werden?


Ich fang' mal an:

  • heiraten
  • straffällig werden
  • anderer Leute Probleme zu meinen machen
  • Beruf und Privates vermischen
  • ach, da fällt mir ein: sagte ich schon heiraten?
  • ungesüßte Mandelmilch*
*sobald ich mein
Zielgewicht wiedererlangt habe

Und bei Ihnen so?

01 Juni 2023

KcilbkcürnehcoW [ KW 21 @ 2023]

  

[ Die letzte Tage war es einfach herrlich,
ich hoffe, das Wetter bleibt noch so. ]

MONTAG

Es waren keine 6 Wochen mit dem neuen iPhone 14, dann hatte
ich die Schnauze voll. Zu groß, zu dick, unhandlich wie Sau und
auch zu schwer. Unmöglich, das mit einer Hand vernünftig zu
bedienen oder ohne hinzuschauen zu entsperren.

Konsequenz: Rollback zurück auf den Vorgänger, das iPhone SE2.

Jetzt versuchen Sie mal, für die Übertragung AUF EIN ALTES GERÄT
im Internet eine Anleitung zu finden. Keine Chance.

Apple support angechattet. Sehr schnell, korrekt, freundlich und rasch.
Bestnote aus meiner Kundensicht. Problem gelöst.

Etwa 30 min später war alles wieder, wie es vorher war.
Genau, wie ich es brauche. Zurück zu dem, was gut ist.
So mag ich es.

Und die Freundin freut sich jetzt über ihr neues iPhone 14.
Mädchen ticken bei Telefonen ja...anders.

die Einschränkung im Satz war unzulässig
weil ungerechtfertigt spezifizierend,
ich nehme das daher zurück.


(Sehen Sie den analogen Papier-
Taschenkalender da im Hintergrund?
Sehen Sie ihn, ja? Genau.
Auch so ein gutes altes Ding, was nicht ersetzt wird.)


DIENSTAG

Treffe mich mit dem Büffel in der gewohnten Burger-location.

Habe ihm die Sache mit der "wir sind nur Bekannte, nicht Freunde"-
Nummer noch nicht verziehen, aber Menschen zu mögen bedeutet,
immer wieder mal die Augen zudrücken zu müssen.

Und Burger-Essen muss schließlich auch sein.
Also: Treffen mittags.

Es werden Konzertideen und Aktuelles ausgetauscht.
Und der unerwartet notwendig gewordene Krankenhaus-
aufenthalt seiner Frau.

Die hatte nachts Herzrasen bekommen und hatte überhaupt auch
seither schon ein -sagen wir- argentinisches Gemüt im Umgang
mit Dingen, die nicht so ein sollten, wie sie es gerne hätte.

'Werfe sehr vorsichtig ein, dass nach dreißig Jahren Ehe mit dem
Büffel ja durchaus hinreichend Gelegenheiten für Herzrasen und
eine gewisse Unaufgeräumtheit im Geist der Gattin nicht ganz
unerklärlich erscheinen, so von dritter Seite aus betrachtet.

Ein kurzer, unfreundlicher Blick, dann stoßen wir wieder an und
genießen Speis und Trank.

Denn viele dieser Treffen, das sagt mir mein Gefühl,
wird es nicht mehr geben.


Wieder draußen vor dem Lokal erwarten uns die Schönheiten der Landeshauptstadt.
Alles wie immer.

Müsste ich auch nicht mehr bis an mein Lebensende haben, übrigens.



MITTWOCH

Erfahre "so nebenbei", dass der verstorbene Freund der Schwester
meiner Freundin es offenbar nicht NUR aus ideologischen
Gründen ablehnte, mehr als 3 Tage die Woche zu arbeiten.

Sondern dass aus den Zeiten seiner Selbständigkeit da wohl
auch noch "ein paar Beitragsschulden" bei der gesetzlichen
Krankenkasse offen waren. So etwa siebzig Riesen.

Was (wenn ich die Jahre seiner Selbständigkeit richtig weiß) bedeutet,
dass der Mann nicht einen einzigen Euro an GKV-Beiträgen jemals
entrichtet haben kann.

Ja, dann ist es natürlich klar, dass man als Angestellter nicht
Vollzeit  arbeiten kann - Thema Pfändungsfreigrenzen und so.

Das lässt seine Ideologie des "ich lebe ja nicht um zu arbeiten"
dann schon wieder in einem etwas schattigeren Licht erscheinen.
'Könnte kotzen, wenn ich so was mitbekomme.

Ich sag jetzt nicht das böse Wort Sozialschmarotzer, ohne Rücksprache
mit dem Betreffenden gehalten zu haben. Was ja nicht mehr geht.
Aber ich muss mich schon auch ein wenig zusammennehmen.


DONNERSTAG

Auf der Anreise zur Freundin wird auf der Autobahn
eine Pinkelpause fällig. Blöde Sache, mit dem Kaffee immer.
Aber
ohne geht's eben auch nicht.

Ich vermeide Rasthöfe und Autohöfe, wenn es geht.
Ein Euro Pinkelgebühr lehne ich inzwischen grundsätzlich ab,
eine ziemliche Unverschämtheit in meinen Augen.

Auf dem Parkplatz fällt mir eine sehr hübsche, schlanke junge
Frau mit langen hellbraunen Haaren auf, die aus ihrem Fiat500
einen Schraubenschlüssel holt.

Bzw. genauer: Eine Art gebogenes Rohr aus Metall.
So Schrott halt, der ab Werk hinten mit im Auto drin ist.

Denke mir, das kann eigentlich nur schiefgehen und gehe zu
ihr rüber. Sie ist gerade dabei, sich neben ihr Vorderrad hinzuknien,
aufgrund der Kürze ihres hellblauen Kleides kann ich davon nur
abraten.

Ob ich ihr helfen könne. Sie wirkt sofort sehr erleichtert und gibt mir
das Schraubenschlüsselspielzeug. Der Wagen schwanke in Fahrt unruhig,
die Reifen wären neulich erst draufgemacht worden, eventuell sei
eine Schraube locker?

Stelle fest: Alle Schrauben sitzen bombenfest. Das ist es nicht.

Lasse mir von ihr nochmal ganz genau beschreiben, wie sich
das Auto verhält. Es fällt ihr erkennbar schwer.

Da kommt mir eine Idee.
Ich schaue mir die Federbeine der Vorderachse noch einmal an.
Und tatsächlich. Auf der rechten Seite ist die sichtbare Distanz
zwischen Manschette und Feder deutlich größer.
Der Stoßdämpfer müsste es hinter sich haben.

Ich habe keine Ahnung von Autos. Aber das könnte es sein.
Ich bitte sie, sehr vorsichtig weiterzufahren, sie schaut mich
dankbar und etwas beruhigt an wie ein (leider unglaublich attraktives)
Schulmädchen und genau diese Phantasie muss ich anschließend
für den Rest meiner Weiterfahrt wieder aus dem Kopf bekommen.

Leider keine Fotos.
Ich Trottel.


FREITAG

Endlich wieder in Köln.
Und nach 19 Jahren auch mal wieder in diese
in guter Erinnerung behaltene Kölschkneipe.

Immer noch 1.90 € für Kölsch, und nur zwei Gerichte auf der
Karte, die mehr als zwanzig Ocken kosten. Feine Sache.
Leider scheiße laut da und man sitzt ziemlich kölschkneipig.










( 700 g Schweinekotelett waren zu meiner
Überraschung weniger herausfordernd als gedacht)

SAMSTAG

Schönes Wetter heute.
Spaziergang in einem der Stadtparks von Köln.

Ehrlich? Würde mir auch reichen, so als Grün drumrum.
Ich bräuchte so viele Weinberge und kilometerlange Natur
gar nicht mal so zwingend. Stelle das immer wieder fest.



Abends gehen wir essen.
Ein Asiate, es sind ein halbes Dutzend Community-Bekannte dabei,
etwa ein Drittel der in der App Angemeldeten erscheint aber nicht.

Völlig normal, Großstadt halt.






(Kann mich bis jetzt nicht entscheiden,
was ich in dem Laden merkwürdiger fand:

Den leuchtendgrünen süßen Nachtisch, oder den
Aufkleber in der Herrentoilette.)



SONNTAG

Das POLYPHIA-Konzert in Köln war ein einmaliger Versuch.
Muss ich nicht nochmal haben.

Der Typ, der als Vorgruppe dabei war, war hingegen interessant:

Er hatte 2 Violinistinnen und einen DJ mit Apple Macbook mit dabei,
sah im Prinzip aus wie ein abgebrochener Bettler mit Mikrofon und sang.

Und das wirklich gut, ich empfehle Ihnen, in den Mann mal 5 min
zu investieren, er heißt Johan Lenox.



02 Januar 2023

Jahresrückblick auf 22

[ eine fast verschollene Kategorie in
einer Welt des Untergehenden:
Blogstöckchen.

Egal, irgendwie muss man seinen Jahresrückblick ja labeln.
Warum also nicht in "vertraut". ] 


1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war dein Jahr?

Eine 5,5. 

2. Zugenommen oder abgenommen?

Spürbar zugenommen, es kam nochmal eine Kleidungsgröße drauf.

3. Haare länger oder kürzer?

Unverändert.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Augen:  Kurzsichtiger.
Leben:  Weitsichtiger
.

5. Mehr Kohle oder weniger?

Mehr, das waren aber Zufallseffekte.

6. Besseren Job oder schlechteren?

Schlechteren.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Wahrscheinlich weniger, aber immer noch zu viel.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Ja. Erkenntnisse.

9. Mehr bewegt oder weniger?

Im Job: Weniger.
Körperlich: Weniger.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Ich denke zwei, Corona und eine fette Erkältung.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?

Die Erkältung. Corona hab ich kaum bemerkt.

12. Der hirnrissigste Plan?

Untaktisch und etwas polternd in das Gespräch mit meinem
Chef und seinem Chef zu gehen, obwohl ich noch gar keine
andere Jobzusage hatte.


13. Die gefährlichste Unternehmung?

 Ich habe glaube ich gar nichts Gefährliches unternommen.

14. Die teuerste Anschaffung?

Wahrscheinlich der neue Boden im Schlafzimmer.

15. Das leckerste Essen?

auswärts: Tagliata die Manzo mit Rucola in Italien 
daheim:   die Freundin hat mehrmals weltklasselecker gekocht.

16. Das beeindruckendste Buch?

Ich habe kein neues Buch gelesen dieses Jahr.

17. Der ergreifendste Film?

Kein Film, aber die Serie RAY DONOVAN.

18. Der meistgehörte Song?

Das hat sich tatsächlich erst in den letzten zwei Monaten
herausgestellt, weil ich das in Dauerschleife im Auto höre:

Dalaran Dusk.

 19. Das schönste Konzert?

MEUTE in Freiburg auf dem Zelt-Musik-Festival.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Meiner Freundin. Und gefühlt mit der Hausarbeit!

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Meiner Freundin und mit meiner Freundschaftsplusfreundin.

22. Letztes Jahr zum ersten Mal getan?

Allein umgezogen.

23. Letztes Jahr nach langer Zeit wieder getan?

Umgezogen.

24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Umzug. Neuer Job. Hausarbeit.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Dass ich ein erstklassiger Trainer wäre.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Das traue ich mir nicht zu beurteilen zu.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Es "Liebe" zu nennen.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Es ging darum, dass mir jemand sagte, er halte mich
für einen guten und wertvollen Menschen.

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Das traue ich mir nicht zu beurteilen zu.

30. Dein Wort des Jahres?

Freundin.

31. Dein Unwort des Jahres?

Alle Begriffe rund um Corona, solche wie
Hospitalisierungsquote, R-Wert, Inzidenzien. 

32. Das Jahr war mit einem Wort?

Neubeginn.

gefunden bei Dunkeltochter.