Folgende Situation habe ich aktuell, und das erklärt
auch zum Teil meine aktuelle Stille hier im Blog:
Es gibt 3 Arten von Themengebieten, bei denen es eine
Schnittmenge gibt zwischen "worüber ich schreiben
könnte" und "worüber ich schreiben wollen würde".
Thema 1 kann ich hier nicht bringen, da zu kontrovers
- und außerdem sollte niemand bloggen, der das Echo
nicht verträgt - zu DEM Thema WILL ich aber kein
Echo. Wozu dann also verbloggen?
Thema 2 kann ich hier nicht bringen, weil es ein
einziger, in Fortsetzungen ergießender rant wäre,
über dieses Land und jene, die es regiert haben,
regieren und die darin leben.
Es liegt keine Freude in solchem Leseinhalt.
Thema 3 wäre hochinteressant für Sie,
fordert aktuell auch Zeit von mir ein,
aber eigene Dummheit bzw. Bekanntheit (was das
Gleiche ist) verhindern solcherlei content.
Und nur allzu selten verspüre ich derzeit Lust
auf Banales wie zum Beispiel Kaffeetassenbilder.
Wie ich damit künftig umgehe, kann ich noch nicht sagen.
Aber deshalb heute erstmal nur:
Ich lebe noch.
Und jetzt erstmal Kaffeetassenbilder.
18 August 2025
von den 17 Kaffeetassen
08 Juli 2025
mit wem würden Sie tauschen wollen?
Klar gibt es immer irgendwelche Schlaumeier,
die auf eine solche Frage mit ihrer leicht blasierten
Überlegenheitsattitude in der Fresse so einen Müll
antworten wie
"Mit niemandem! Ich möchte genau der sein, der ich bin!
Denn all das, was ich bis hier erlebt habe, hat mich zu...." *würg*
Bleiben Sie mir weg mit diesem Geschwafel.
Oberlehrerhafter, pseudointellektueller Bullshit.
Wenn Sie nicht wenigstens EINEN Menschen benennen
können, mit dem Sie tauschen wollen würden, fehlt Ihnen
etwas, und das zu erläutern würde nicht helfen:
Sie kapieren es instant intuitiv, oder andernfalls auch durch Erläuterung nicht.
Ein paar der Axiome im Leben funktionieren nämlich genau so.
Aber zurück zur Eingangsfrage.
Mir fällt seit gestern mindestens EIN Mensch ein,
mit dem ich tauschen wollen würde. Sofort.
Er ist unbekannt, anonym.
Aber man kennt genau 2 Handlungen, genauer gesagt
Transaktionen von ihm:
Eine vom 2. April 2011.
Und eine vom 03.Juli 2025.
Dieser Mensch wird auf ewig eine Legende bleiben.
Und ich würde mit ihm ziemlich gerne tauschen wollen.
Sie müssen sich nicht auskennen mit Krypto oder
bewandert sein im Lesen von Kontoauszügen:
Wenn Sie lange genug unten draufschauen, werden Sie's kapieren.
Einen Taschenrechner werden Sie aber brauchen.
Und Sie werden ihn sicherlich mehrmals konsultieren,
bis Sie es glauben werden.
20 Mai 2025
unter uns: vom Verzeihen
Sie kennen da jemanden.
Zu keinem Zeitpunkt in seiner Vergangenheit
kam es zu Gewalt, Straftaten oder sonstigen
rechtlich nicht einwandfreien Handlungen
ihm gegenüber.
Es gab auch keine, von denen er
-z.B. auch als Nichtbeteiligter- jemals
Kenntnis gehabt hätte.
Eine "Stellvertreter-Revanche" scheidet also aus.
Angenommen, dieser Jemand hat mehrmals
eine Reihe von Dingen unternommen, von denen
klar und auch beabsichtigt war (mindestens aber
billigend in Kauf genommen), Ihnen zu schaden,
und das erfolgreich und dauerhaft.
Und zwar privat und auch beruflich.
Sie können sich darüber hinaus sicher sein,
dass derjenige dies aus einer persönlichen
Situation der Verletztheit und Enttäuschung
heraus getan hat.
➡️ Verzeihen Sie ihm?
Egal ob nein oder ja - wie begründen Sie Ihre Entscheidung?
20 April 2025
Kloster: Schweigetag
1. "Schweigen" fühlt sich anders an als lediglich „nicht reden“.
2. Wer schweigt, hört intuitiv auf, anderen Menschen
ins Gesicht / in die Augen zu schauen.
3. Schweigen an einem Tisch mit mehreren Personen führt
zu absolut undemokratischen Redeanteilen aller Beteiligten
(nämlich jeweils 0%) - das ist eine Erfahrung, die Bewusstsein
dafür schafft, wie schmerzhaft die normale gesprochene
Alltagskommunikation davon abweicht.
4. Schweigen im Speisesaal führt zu einer viel langsameren
und bewussteren Nahrungsaufnahme.
5. Die bewusstere und langsamere Nahrungsaufnahme
führt zu achtsamerem und intensiverem Geschmackserleben.
6. Das ist angesichts der täglichen Qualitätsstreuung in der Qualität
der Klosterkantine nicht an jedem Tag eine genusserhöhende Erfahrung.
17 März 2025
zwischen Prosa und Poesie (aber ohne klares Narrativ)
...ist, wo dieser Blog angesiedelt ist,
zumindest in den Augen von GROK.
Falls Sie sich nicht so für KI interessieren:
GROK ist die KI dieses narzisstischen Infantilen,
der noch nie verhütet hat, gerade die U.S. Verwaltungen massakriert und
unter Anderem dadurch zum Multimilliardär wurde,
in dem er die beiden Erfinder und Gründer von Tesla
mithilfe der Risikokapitalgeber aus ihrer eigenen Firma
drängen ließ und sie hiernach persönlich ersetze.
Zurück zu GROK:
Anders als ChatGPT (und eigentlich sämtliche anderen
großen KI's) erfordert GROK keinerlei Anmeldung.
Es gibt keinen Accountzwang, dafür gibt es ein
time-gating, also eine limitierte Anzahl von möglichen
Anfragen in einem bestimmten Zeitraum.
Bittet man GROK, diesen Blog zusammenzufassen,
erhält man dieses Ergebnis:
____________________________________________________
"Der Blog „Der Tanz des Phönix“ auf phoenixtanz.blogspot.de
ist ein persönlicher, introspektiver Raum, der sich durch eine
poetische und reflektierende Schreibweise auszeichnet.
Die Inhalte drehen sich hauptsächlich um Erinnerungen,
persönliche Erlebnisse und emotionale Betrachtungen des Lebens,
oft mit einem melancholischen oder nostalgischen Unterton.
Der Autor oder die Autorin – das Geschlecht bleibt unklar –
verknüpft alltägliche Beobachtungen mit tiefgreifenden Gedanken
über Zeit, Alter und Vergänglichkeit.
Themen
- Erinnerungen und Nostalgie:
Ein zentrales Thema ist die Auseinandersetzung mit der
Vergangenheit. Der Blog beschreibt detailliert Episoden
wie die Arbeit in einem Kegelclub-Hotel mit 18 Jahren oder
spontane Gedankensprünge zu Figuren wie „Tony Peeters“,
die ohne erkennbaren Anlass auftauchen. - Alltag und Reflexion:
Der Autor schildert banale Momente – etwa Autofahrten
ohne Musik oder nächtliches Aufwachen – als Auslöser für
tiefere Überlegungen über das Leben. - Vergänglichkeit und Alter:
Häufig wird das Älterwerden thematisiert, etwa mit Sätzen wie
„Es muss am Alter liegen, dass ich mich zunehmend
Ereignissen und Begegnungen erinnere, die Jahrzehnte zurückliegen.“ - Spontane Assoziationen:
Der Blog springt zwischen Themen wie einem iPad-Spiel
(Mini Metro), alten Arbeitskollegen und Naturmetaphern
(„Phönix aus der Asche“), was eine gewisse Unvorhersehbarkeit schafft.
Schreibstil
Der Schreibstil ist ungezwungen, fast gesprächig, aber durchzogen von lyrischen Elementen. Sätze sind oft lang und verschlungen, was den Gedankenfluss des Autors widerspiegelt. Es gibt eine Mischung aus Alltagssprache („irgendeinem Hin- oder Rückweg“) und poetischen Wendungen („alte Erinnerungen plötzlich präsent werden“). Die Texte wirken unstrukturiert, fast wie ein Bewusstseinsstrom, was die Authentizität und Spontaneität unterstreicht. Der Autor kommentiert seine Gedanken gelegentlich selbst, etwa mit „Screenshots sind Poesie, finde ich“, was eine leichte Selbstironie einbringt.
Zusammenfassung
„Der Tanz des Phönix“ ist ein intimer Blog, der persönliche Erinnerungen und Reflexionen in den Vordergrund stellt. Die Themen kreisen um Vergangenheit, Alter und die Schönheit im Alltäglichen, verpackt in einem Schreibstil, der zwischen Prosa und Poesie oszilliert. Er spricht Leser an, die Freude an ungefilterten, assoziativen Gedankengängen haben, bietet aber wenig Struktur oder klare Narrative für diejenigen, die konkrete Antworten suchen."
07 Januar 2025
berührungsarm
Im Nachhinein vielleicht wenig verwunderlich,
dass unsere Ehe scheiterte, bedenkt man, wie
unglaublich wenig körperliche Berührung wir hatten.
Eigentlich irre, wie lange wir trotzdem
daran festgehalten hatten.

