Vor etwa 13 Jahren fing ich an, AirBnB zu nutzen.
Die erste Buchung hatte ich gar nicht selbst vorgenommen.
Sondern tatsächlich die Ex-Frau:
Für die lange Anreise nach Süditalien (damals ca. 1.600 km)
benötigten wir einen Zwischenstop mit Übernachtung.
Unsere Wahl war auf Rimini gefallen - auf der halben Strecke.
Die Ersterfahrung war sehr positiv, wenngleich skuril:
Der Vermieter hatte keine Zeit, dafür aber seinen Vater geschickt
- der kein Wort englisch oder deutsch sprach!
Dafür setzte er sich kurzerhand auf meinen Beifahrersitz
und bugsierte mich mit Händen und Füßen -mangels
sprachlicher Verständigung- in einen Mini-Parkhausplatz,
aus dem ich das Auto durch die Heckklappe verlassen musste.
Weil ich kurze Zeit später begann, mich nach und nach mit
anderen Frauen tagsüber zu Sextreffen zu verabreden und
nur die allerwenigsten Hotels so was wie "9 to 5-rates"
überhaupt anbieten (und wenn, dann meist an Flughäfen),
kam ich wieder auf:
AirBnB-Wohnungen.
[ diese Wohnung in Stuttgart gab es
tatsächlich nur für einen einzigen Monat buchbar,
und sie war echt klasse. ]In den 13 Jahren habe ich sicherlich etliche dutzend Male
AirBnBs für Auszeiten mit Frauen gebucht, wenn Hotels
keine Alternative waren - bald nicht nur tagsüber, sondern
auch mit Übernachtung, später dann mehreren Übernachtungen.
Dabei ist einiges an Erfahrungswerten zusammen gekommen
und auch mein eigenes Auge wurde für künftige Buchungen
geschärft:
Das legendäre "Keller-Loch am Flughafen Stuttgart",
in welches ich
gleich zwei Frauen nacheinander einbuchte,
ist mir bis heute unsagbar peinlich...
(dem Vernehmen nach wurde es mir
von Beiden inzwischen verziehen)
Auf wenige davon hätte ich verzichten können, aber
ehrlicherweise habe ich weitaus überwiegend gute
Erfahrungen in der Summe dieser Wohnungen gemacht.
Weil ich schrecklich vergesslich bin, hatte ich die ersten
paar Male immer irgendwas zuhause liegen gelassen, was
in einer AirBnB aber gut dabei gehabt zu haben gewesen wäre.
Was.für.ein.Satz.
Monströs.
Die 15 Punkte im Deutsch-LK
müssen immer irgendwie raus,
schrecklich!
Daraus entstand eine Liste, was man besser immer selbst
dabei haben sollte, was man immer und überall vermisst,
und was man selbst dann falls es vorhanden sein sollte
auf KEINEN FALL vor Ort nutzen sollte.
Was ich auf keinen Fall in einer AirBnB (aber auch
in keinem Hotel) benutze, falls vorhanden:
- Wasserkocher
- Zahnputzgläser
- Messer
- Tissues / Tücher aus dem Spender
- Fön
- Zucker / Öl / Salz / Gewürze / Kaffee / Tee
- Handflüssigseife
- Duschgel / Shampoo
Was ich stets in einer eigens dafür weitestgehend fertig
gepackt gehaltenen Tasche dabei habe, wenn ich eine
AirBnB anmiete:
- Kaffeekapselmaschine
- Zucker
- Milch
- Teelichter
- USB-Feuerzeug
- USB-Netzteil und alle Ladekabel
- Armee-Besteck
- Salz / Pfeffer / Gewürzeauswahl
- Zewarolle
- Teeauswahl
- Instantkaffee
- Kapselkaffee
- Kellnermesser
- USB-Flaschenlicht
- Hygienefeuchttücher
- Bewegungsmelder-Nachtlicht fürs Bad
- Tragebeutel (klein faltbar)
- eigenes Messer + Brotmesser
- Sagrotanspray
- Flüssigseife
- Taschentücher
- Reisefön
- Latexhandschuhe
- Tür-Kleiderhaken
[ die kleine schwarze Tasche in der Mitte
beherbergt all diese Dinge, ganz tapfer^^ ]