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10 August 2025

6G KW 32 | 2025

 gewogen |

"You cannot manage what you cannot measure."

= Scheixxspruch aus der Gedankenwelt der Führungsebenen,
zutreffend hingegen für die private Gewichtskontrolle.

Die Langgedienten unter Ihnen werden sich vielleicht noch
erinnern an "NO MORE XXL", eine fast vergessene post-Reihe.



[ Wie ich erstaunt feststellen durfte, gab es sogar Leser,
die haben sich das damals AUSGEDRUCKT.
Und konnten es mir dadurch 
nochmal zusenden. ]


Und eine der damaligen Lektionen war, sich wirklich täglich
auf die Scheixx-Waage zu stellen. Hab ich auch durchgezogen.

Oder na, sagen wir: An 25 von 30 Tagen im Monat.

Es vermittelt ein wirklich gutes Gefühl dafür,  welche Ihrer
Verhaltensweisen sehr schnell zu keiner Gewichtsabnahme führt
und welche es eben doch tut.

Und da wäre ich nun (wieder) fast am Ziel.



Noch ein paar Meter weiter auf der Zielgeraden,
dann kommt die nächste Aufgabe:

Stellung halten. Um jeden Preis.
Könnte spaßig werden.


 gekocht  |


Marmelade ein.
Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Person (die Liebste).

Die ich im Gegenzug übrigens zu Frondiensten verpflichten konnte.

Nicht das, was Sie jetzt denken (okay, das auch.)
Marmelade gegen Sex?
Finde das einen total ausgeglichenen und auf gegenseitiger
Wertschätzung basierenden Handel.

Außerdem kennt man das Essen-gegen-Sex-Tauschprinzip
auch von anderen Primatenweibchen (Schimpansen, Bonobos, Kardashians).

Aber nein, ich konnte noch besser als Sex verhandeln:

Die Liebste führt nun eine -hier seit Langem schmerzlich vermisste-
EXCEL-Tabelle mit dem hiesigen Marmeladebestand!

Und übrigens waren dieses Jahr Erdbeere und Pflaume dran.









 gestiegen  |

Abwechselnd über Kater und Warenpakete, je nach Tag.
Um in meine Haustür einzukommen.




Problem bei den Paketen ist dabei, dass sie vorher BEISEITE
geräumt werden müssen.

Problem beim Kater ist dabei, dass der NUR beiseite geht,
wenn glaubhaft Aussicht auf einen Snack besteht.

Was uns eigentlich nicht mehr gestattet ist von seinem Frauchen
nebenan (Kater hat den BMI von Ricarda Lang und auch deren Gang).


 gehört  |

Neue Musik wurde ins Auto geladen und random abgespielt.
Mitfahrende zeigten sich irritiert.

Als hätte dazu mein Fahrstil nicht schon ausgereicht, tsstss.





 gescannt |


Mit der kleinen Verzögerung von etwas mehr als 23 Jahren
habe ich endlich angefangen, das Projekt "alte Fotos digitalisieren"
anzugehen.

7 Fotoalben sind schon im Müll gelandet und haben Platz
frei gemacht für...ok, Sexspielzeug.

Beim Einscannen (Handy) tauchten Bilder lang vergessener
Zeiten wieder auf.

Einmal ein Foto, was von mir aus dem vorausfahrenden Auto
geschossen wurde, mit erklärungsbedürftiger Beifahrerbegleitung.

Und eine alte Tankrechnung, die wehmütig erinnerte an Zeiten,
wo die ganz normale Lebenshaltung noch nicht
gefühlt 2,35 Vollzeitgehälter einforderte.




[ selbstverständlich kann man alles auch relativieren,
damit sich das Leben schöner anhört.

Bspw. Statistisches Bundesamt und andere
regierungslinientreue Orgelpfeifenmedien liefern
wöchentlich gute, belastbare Exempel dazu ab.

Hierzu ein Rechenbeispiel:

Die o.g. Spritmenge kostet heute
-in echtes Geld zurück gerechnet- DM 133,--.

==> Die Teuerungsrate über 24 Jahre liegt
also bei lediglich 2,919% p.a.


Fühlen Sie sich nicht gleich viel besser?! ]

 gestreichelt  |


Der mit Abstand häufigste Satz, den ich von Kunden in 
30 Jahren Außendienst-Vertriebstätigkeit gehört habe, war:

   "Ach! Das macht der sonst aber nie!?"


Letzte Woche begrüßte mich bereits gleich in der Bürotür
dieser "good boy" und ließ erst nach ausgiebiger Streichelrunde
von mir ab.




29 Juni 2025

6G KW 26 | 2025

 gekauft  |


Brot. Für uns und Oma Helga ausm Erdgeschoss.
Auf der Arbeit gibt es nämlich u.a. ein Bistro samt Bäckerei.

Passte alles kaum in meinen Koffer.
Die Kollegen staunten.


Eier bei den Hühnern vom Land nebenan.

Sind ein bisschen teurer, weil man dort die Hähne
als Küken leben lässt und deren Futter so mitfinanziert.


Erdbeeren für die Liebste.
Weil diese sich das wünschte.

Und Frauenwünsche zu erfüllen ist der
direkte Weg ins eigene Glück.
Männer wissen das.
Manchmal.
Manche.


 geärgert  |


Über die Technik im Auto.

Weil mal wieder nix einfach nur so funktionieren kann.
Und mal schon gar nicht, wenn man's BRAUCHT.




 gegessen  |


Phantastisch im Rahmen einer Einladung von
2 Geschäftsführern, die ich betreue.

Es gab Rind unterm Senfkrustenmantel und einen 
extrem leckeren Wildkräutersalat vorneweg.




Mit der Liebsten und der Nachbarin im
Mittelalterrestaurant im Keller.

Das Gleiche wie immer, und immer wieder
einfach nur lecker. Inzwischen reichen uns aber
kleinere Portionen.







 gespendet  |


Dem Nachbarkater eine Stoff-Box, die er binnen SEKUNDEN
annahm und seither täglich mehrstündig besetzt.

Volltreffer.



Einen Sack zu groß gewordene Kleidung,
denn man sollte viel regelmäßiger aussortieren.


 gefeiert  |


Mit Schulfreunden ein privates Wiedersehen bei ihnen
im Garten. Es wurde fürstlich aufgetafelt und der Wein
setzte neue Maßstäbe. 

Unglaublich, dass die beiden seit unserer Schulzeit
zusammen sind.

Als deren Sohn uns die Tür öffnete, traf mich fast der Schlag.
Ich dachte mein Schulfreund in seiner1988er-Version
schaut mir in die Augen. Frappanz.




Wunderschöner Garten, leckeres Essen, tolle Gespräche
bis lang nach Mitternacht.

Beseelte Heimfahrt anschließend.

Und auf der Rückbank ein angedudelter Schulbandfreund,
der im Mondschein bei 170 kmh auf der A3 sagte:

"Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen:
SCHÖN, dass Du wieder hier bist!"


Ich lächelte den Rest der Heimfahrt.

 gefahren  |


6 tage lang einen VW T-Roc.
Weil der Patty-Benz in die Reparatur musste.



Der Wagen wird jetzt nicht mein Liebling und
eventuell auch nicht eine Anschaffungsempfehlung,
aber ich war überrascht, die wenig sich das Auto in
der prallen Sonne aufheizte und voe Allem wie schnell
er nach dem Motorstart wieder abkühlte.

Außerdem schaltet die VW-Automatik weitaus präziser
und sinnvoller als die 9G-tronic vom erheblich teureren
Mercedes.

Wirklich unangenehm aufgefallen ist nur das
schwachsinnige Design der Luftschlitzdüsen:

Diese kann man nicht separat öffnen und schließen,
sondern NACH RECHTS AUSRICHTEN heißt "zu"
und NACH LINKS AUSRICHTEN heißt "geöffnet"!

Das gilt für die FAHRERseite.
Auf der BEIfahrerseite ist es genau umgekehrt *smh.

19 Mai 2025

6G [ Mai 2025 ]

    gespendet  |

Zwei meiner Lieblingshemden.
Oder besser: Ehemaligen Lieblingshemden.
In die Altkleidersammlung.

Es sind weiße Businesshemden mit der Besonderheit,
dass sie Doppelkrägen haben.
Doof beim Bügeln, aber gut ohne Krawatte zu tragen.

Das Problem dieser Hemden:

Ich habe genau dieses Hemdenmodell im ersten Quartal
an GLEICH ZWEI Männern bei uns in der Firma gesehen,
die ich alle beide für komplette Deppen halte.

Also mussten die beiden Hemden das Team verlassen
und wurden durch 2 Nachfolger mit anderen Krägen ersetzt.

Ich hoffe, Sie können das nachvollziehen.
Die meisten von Ihnen sind ja Frauen.

    gephished  |


Kurz große Aufregung in der Firma der Liebsten:

Ein gut bezahlter vielreisender Angestellter teilte
unter Angabe korrekter Daten per Email seine
neue Bankverbindung für die künftigen Gehalts-
überweisungen mit.

Die Sicherheitsüberprüfungen griffen nicht, weil
in der Vergangenheit Dokumentations- und Ablage-
Standards aus Personalmangel nicht eingehalten
worden waren:

Kein telefonischer Kontakt hinterlegt.
Keine Emailadresse hinterlegt.

Nicht einmal sein unterschriebener Arbeitsvertrag
ist elektronisch auffindbar.

Der abzeichnende Chef-Payroller interessiert sich
üblicherweise einen Scheixx um irgendwas und will
Zeugs gerne schnell vom Schreibtisch haben,
also long story short:

Bisschen über sechstausend Euro sind auf Nimmer-
wiedersehen im Nirvana, weil die Email ein Fake war,
auf ein inzwischen aufgelöstes fremdes Gitokonto ausgezahlt
worden war und der Mitarbeiter sich irgendwann wunderte,
wo denn diesen Monat sein Gehalt bliebe.

    gerieben  |


...meine Augen.

Als ich montags auf der großen Teamrunde auf den
riesigen Screen schaue und unser Chef dort sein
Outlook öffnet, weil er eine Nachricht für uns sucht.

An seinem ersten Arbeitstag.
Nach dem Urlaub.

Ungelesene Nachrichten:  1.142.

Der Nächste, der mir kommt mit "Führungsjob so geil,
da hast Du so viel Gestaltungsraum!"
, dem kippe ich
in der Pause ungesüßte Mandelmilch in seine Kaffeetasse.

    ge-entschieden  |


Die Fotos, die auf unserem Abi-35-Treffen gemacht wurden
sind nach und nach online eingestellt worden.

Habe das getan, was jeder dann tut.
Erstmal die Bilder mit sich selbst drauf angeschaut.

2 mögliche Konsequenzen ergeben sich nun für mich:

   1) es müssen nochmal 8+ Kilo runter und zwar BALD.
oder
   2) ich ziehe NIE WIEDER diese Stretchjeans an.

    gehört  |


Auf dieses Interview im ROLLING STONE hin
besorgte ich mir die ersten 4 dort genannten Alben.

Also die Plätze 7 - 10.

Ich dachte mir "Ja gut, ein Endsiebziger Drum-Opa listet
halt seine 10 Lieblingsalben, wie schlimm kann die Musik
also schon sein? Irgendein sanft rumpelndes Altgerocke
halt. Hörste mal rein."


Oh Boy.

OH . BOY .

OMGGGG.


Lektion des Tages:

Vorsichtiger sein mit Musikempfehlungen.
Meine Nerven ey.

    gefreut  |


Bekannterweise ist mir langweilig auf der Arbeit.

Also habe ich mir eine eigene Vertriebsaktion
ab dem Sommer überlegt. Es geht darum, Frauen (und
explizit NUR Frauen) ihre Versorgungssituation
im Alter aufzuzeigen, nach aktuellem Stand.

Ich dachte an kleine Vorträge, Filmausschnitte,
Häppchen und kurze Gespräche in Grüppchen.
Es geht um Sensibilisierung, Klarstellung, Aufzeigen
von Optionen.

Dafür brauche ich zweierlei:

a) Vertriebspartner, die sich für dieses Thema mit Zeit
    und Eigenengagement gewinnen lassen.

b) 60 Exemplare eines Buches zum Verschenken.

    Dieses hier genauer gesagt.
    Und dafür wiederum brauchte ich:  EUR 1.200.

So fragte ich 4 mögliche Sponsoren bei uns im Haus an.

Die Kalkulation war, dass normalerweise 2 davon
oder -falls es sehr gut liefe- 3 von 4 zusagen würden.

Resultat: Alle haben zugesagt.
Das hat mich sehr gefreut.
Nun kann es losgehen.


05 März 2025

vom bestellten Bären

geordert  |


Den nächsten Dienstwagen. und surprise, surprise:

Es wurde ein reinrassiger Verbrenner.
Ein Diesel wieder, um genau zu sein.

Gerne hätte ich einen Hybriden gehabt. Sehr gerne.

Gerne hätte ich den Aufwand der allein durch MICH zu
tragenden Kosten der Wallbox, der Montagearbeiten,
der Umstellung auf einen reinen Ökostromtarif und des
obligatorisch digitalzählergeeichten Ladekabels zum
Maximalpreis (da nur 1 Anbieter erlaubt) betrieben.




Jedoch, unser Fuhrparkmanagement verlangte allen Ernstes,
dass ich den Wallbox-Kauf, den Ladekabelkauf,
die Montagebeauftragung, den Ökostrom-Tarif,
die schriftliche Vermietergenehmigung und noch ein paar
Sachen nachweise, BEVOR sie mir überhaupt den Rechner
für dieses Fahrzeug FREISCHALTEN.

Im Ergebnis hätte ich ERST vierstellig in Vorleistung gehen
müssen und DANACH hätte man mir erlaubt, das Fahrzeug
überhaupt zu konfigurieren bzw. die Kosten zu berechnen.

Das hätte ich Trottel sogar noch alles mit mir machen lassen!

Doch dann entdeckte ich bei einem Kollegen (der auch neu 
bestellen muss, weil wir am gleichen Tag unsere jetzigen
Dienstwägen zurückgeben müssen), dass es in der für mich
bezahlbaren Kategorie NUR Mild-Hybride gibt.

Und diese hätten dann als Verbrennermaschine so
Lächerlichkeiten an Bord wie:

    Einen 1,5 l TSI-Motor.
    Bei einem Gesamtgewicht inkl. Fahrer von:  2 Tonnen.

Und da hab ich dann grinsend abgelehnt, zumal der jetzt
bestellte Neuwagen monatlich gerade mal 18,84 EUR
teurer ist als sein Vorgänger.

Lektion gelernt. 

P.S. Im Nachhein hab ich noch rausbekommen,
um wieviel der Hybrid in den 4 Jahren Fahrzeit
letztlich doch günstiger gewesen wäre, all in.

      Sie können ja mal schätzen.

03 März 2025

Bali statt Neckartal

   ge-off-t  |


Ein ehemaliger Teamkollege aus dem Süden,
der seit einigen Jahren ebenfalls in Köln arbeitet,
hat sich per Email von allen verabschiedet,
um jetzt (mit M40) sein Sabbatjahr anzutreten.

Er soll kurz vorm Burnout gestanden sein.



Das hat mich etwas überrascht, denn ich habe so ein
Bild vor Augen von Menschen, die bevorzugt anfällig
sind für Burnout-Diagnosen, und in diese Rahmen
passte er genau nicht rein.
Lektion daraus:
Sich keine "Bilder von Menschen" mehr machen,
die eh nur unvollständig sein werden.

Allerdings kannte ich auch die genaue Belastungsdichte
seiner letzten Tätigkeit nicht.

Offenbar hatte er sich aber damit verschätzt, als ich ihn
vor 10+ Jahren fragte, weshalb er nicht die Versicherungs-
agentur seines Vaters (eine wahre Goldgrube) übernehmen wolle.

Seine Antwort (damals als angestellter Regionalleiter im Vertrieb)
weiß ich noch ganz genau:

"Nee, ich kenne den Vertrieb ja seit Jahren, und im Vertrieb
musst Du richtig arbeiten. Deshalb bin ich rechtzeitig
in die Hauptverwaltung gewechselt.
Und mir war deshalb auch ganz wichtig, dass auf meiner
Visitenkarte "Stab" draufsteht und keinesfalls "Vertrieb"
oder "key account" oder so ein Quatsch!"
Eine zeitlang hatten wir ganz passabel zusammen gearbeitet
in Stuttgart.

Aber das ging aus irgendeinem Grund zu Ende, als er auf
merkwürdige neue Vertriebsideen für seine Vertriebsmannschaft
kam, die nicht durch Erfahrung oder Erfolgsaussichten fundiert
gewesen wären, da gerieten wir aneinander:

Ich kann es nicht leiden, wenn jemand klüger sein möchte
als Andere, aber die Arbeitsstrecke für seinen erhofften neuen
Erfolg in Team-meetings auf den Spezialisten abwälzt.

Man muss fairerweise auch sagen:
Das von ihm betreute Vertriebsteam war absolut nasses Brennholz.

Immer viel Rauch und Geknister bei sehr wenig Hitze.
Selten so eine Mannschaft gesehen. Zum Glück.
Ganz schlimme Leute, aus vertrieblicher Sicht.

Freundlich, ja.
Höflich, ja.
Viele zumindest, keinesfalls alle.

Aber absolute Beamtenmentalität und "Früher war Alles besser!"-
Geheul, und das 24 Stunden am Tag.
Jeder Termin mit denen eine Qual.

2 Ereignisse in seinem Leben waren glaube ich einschneidend
und einen Nachdenkprozess in Gang setzend.

Der eine war, dass sein Vater irgendwann zur Abgabe seiner
Agentur genötigt wurde, weil er altershalber und gesundheitlich
weder in der Lage war, Kunden bedarfsgerecht zu beraten,
noch sein Team aus mehreren Personen wirklich zu führen
und sodann in den Ruhestand geschickt wurde.

Daraufhin schnappte sein Vater sich seine sehr viel jüngere Frau
und wanderte ohne jegliche Sprachkenntnis und Vorbereitung in ein
kleines südamerikanisches Land aus

Wo er nicht ganz unerwartet mit seinen etlichen erheblichen
Vorerkrankungen im Gepäck recht kurz danach in
Ermangelung einer adäquaten medizinischen und pflegerischen
Versorgung irgendwo im Dschungel verstarb.



Der zweite war, dass auf einem Männerwochenende in Prag
sein bester Freund nachts um zwei mit drinks für alle in den Händen
johlend zurück auf die Disco-Tanzfläche kehrte und dort vor den Augen
seiner Freunde stehend zusammenbrach und noch auf der Tanzfläche verstarb.

Erlebnisse, die in meinen Augen gut geeignet sind,
eine neue Perspektive auf Leben und seine Fragilität zu bekommen.



Aus eigenem Erleben weiß ich, wie das ist,
wenn man "eigentlich jetzt sofort" einfach nur RAUS
müsste, aber noch lange, sehr lange eingebunden ist in
Sachzwänge und Verpflichtungen.

Stark zwei Jahre ging das bei mir so, bis mal Alles
wieder neu sortiert und geregelt war, uns deshalb:

Man kommt nicht immer gleich raus, wenn man raus will.

Und dahin muss man ja auch erst mal kommen, selbst ein
"Rauswoller" zu werden.



27 Februar 2025

gegrinst |

   [ Ist Ihnen aufgefallen, wie FRÜH
es inzwischen schon morgens hell wird?!

Wenn ich mal alt bin, melde ich mich
als Dogwalker in der Nachbarschaft an. 

Erstens will ich morgens mal den Sonnenaufgang sehen.

Und zweitens ist jetzt schon absehbar, dass mich im
Alter meine Blase ab 05.45 Uhr final ausm Bett treibt. ] 


gegrinst |

Vor ein paar Jahren hatte mir mein Ex-Kollege ja
noch etwas leid getan:

Wieder einmal waren unsere Jobs abgebaut worden,
und diesmal hatte es IHN (als zugegebenermaßen
Schwächsten von uns) erwischt:

Sein damaliger (und danach mein) Chef hatte ihn
rabiat loswerden wollen / müssen.

Dabei hatte er sich zu einem oft praktizierten Standardfehler
von Führungskraft-Idioten im Vertrieb verstiegen:

      "Wenn ich 1 Angestellten ZUVIEL, aber 5 Verkäufer
      ZU WENIG habe, könnte man dann nicht einfach...?!?"


Den Rest können Sie sich denken.

Der Ex-Kollege war mit himmelblauen Versprechungen in die
Selbständigkeit weggelobt worden.
Und ICH hatte ihn im Rahmen meiner Betreuung an der Backe
und sollte ihm "zum Erfolg verhelfen".

Leider hatte er sich dort sehr bald schon eine für unsere
Zusammenarbeit unangenehme Einstellung zugelegt a la

     "ich hab Deinen Job jahrelang selber gemacht,
       Du brauchst mir hier nix beibringen!"


und

       "Ich zieh' das hier ganz groß auf, die werden sich
        alle noch wundern!"


Dabei wurde immer klarer, dass er zu Recht auf der Abschussliste
gelandet war, da er weder sich noch Anderen zu vertrieblichem
Erfolg zu verhelfen imstande war, bei einer davon unberührt
sehr großen Klappe und cringen Freizeitposts auf seinem
(leider auch geschäftlichen) FB-Kanal.

Vorgestern studiere ich die 2024er Ergebnislisten des Vertriebs.
Bundesweit haben wir im Ranking 1.365 Mitspieler.

Seine Platzierung: Platz 1.346.

26 Februar 2025

gemahnt |

gemahnt |


...worden. Per Email. Auf der Arbeit.

Unserem Fuhrparkmanagement war "aufgefallen",
dass ihnen noch kein elektronischer Nachweis
zugegangen sei, dass ich im Besitz eines
gültigen Führerscheines bin ("LAP-ID").

Zu diesem Nachweis sei ich als Dienstwagenfahrer
aber doch regelmäßig verpflichtet!

Das war mir nur herzlich egal, denn:

A)
es ist DEREN Job, automatisierte Nachverfolgungen
einzurichten und -wie jede verdammte Rechnungs-
stellungsinternetklitsche DAS AUCH KANN- 
Erinnerungen und ggf. Mahnungen zu versenden.

B)
es handelt sich um eine Dokumentationsverpflichtung
DER FIRMA und NICHT um MEINE, und schon
gar nicht initiativ durch mich.

Und übrigens muss die Fiema diese Dokumentation
regelmäßig und zeitnah erfassen, soweit ich weiß.

Vermutlich deshalb habe ich noch keine Antwort erhalten auf
meine Rückfrage, wieso Ihnen das jetzt, NACH 7 JAHREN
erst auffällt.

Naja. Jetzt habe ich halt wieder so einen hässlichen RFID-
Chip auf dem Führerschein kleben.



23 Februar 2025

gestaunt |

 gestaunt |


über die Qualität der Fotoergebnisse, die man bekommt,
wenn man auf RealFakePhotos ca. 10+ Fotos oder Selfies
von sich hochlädt und die KI dann beauftragt, professionelle
Portraits daraus neu zu errechnen.

Weil das Gesamtpaket für alle 4 Bereiche
(Classy / Casual / Everday / Old-Money) für nur ca. 17 Euro
zu haben war, hab ich das komplett gekauft.

Und drei Stunden später kam eine Email
mit dem link zu den Ergebnissen zu mir.

Da staunte ich nicht schlecht.
Die Reaktionen im Freundeskreis waren ebenfalls
anerkennend.






20 Februar 2025

gelernt |

 [ sieht so aus, als sollte ich
die " 6G " -Reihe wieder einstampfen:

Erstens bin ich nicht bereit, wirklich -wie andere-
"1-Wort-Antworten" zu bloggen.

Zweitens hat sich die Hoffnung nicht erfüllt,
die 6er-Strukturierung würde mir zu
KÜRZEREN Blogbeiträgen verhelfen.

Also: Splitte ich die Einzelthemen wieder auf.

Mir ist einfach nicht mehr zu helfen. ]

gelernt |

für meinen Job ein neues Wort, dessen Inhalt
so hässlich ist wie seine Semiotik es bereits erahnen ließ:

     Bundesbasisverfallwertkorridor (BBFW).

Sollten Sie nicht wissen, was das ist:

Ich beglückwünsche Sie herzlich und ermahne Sie eindringlich,
in KEINEM Fall "Satzungsänderung der Krankenversorgung
der Bundesbahnbeamten (KVB)"
 zu googlen.

Ich wusste es vorher auch nicht und wünsche mir diesen
wunderbar nostalgischen Status quo ante ignorantiae zurück.

Ach ja und nur falls ich es nicht schon hundertmal sagte:
Ich will meinen alten Job zurück! 😭

09 Februar 2025

6G (KW 05 | 2025)


getragen |

den jüngeren Kollegen (meinen Nachfolger
im Job in Süddeutschland) aufs Hotelzimmer.

Nachdem...

...er fast nicht mehr den Weg von der Restaurant-
Toilette zurück an unseren Tisch gefunden hatte, 

...beim Warten aufs Taxi draußen in der Fußgängerzone 
die dort hochgestapelten Stühle der benachbarten
Eisdiele durch ungebremstes Umfallen aus 1,80m Höhe
komplett abgeräumt hatte,

...daraufhin der in gleicher Sekunde vorfahrende
Taxifahrer uns um ein Haar nicht mitgenommen hätte,

...er mir im Hotel um meinen Hals gehängt mit nur noch
annäherungsweise erkennbarer Muttersprache das
falsche Stockwerk nannte,

...ich ihn daraufhin mit dem einen Arm gegen den Fahrstuhl
fixieren und mit dem anderen seine Jackentaschen nach
der Zimmerkarte durchsuchen musste

...und ihn mit einem Schubser vornüber aufs Bett in sein
Zimmer verbracht hatte.

Ok, vielleicht hätten wir als 20+ Personengruppe nicht
gleich zur Vorspeise mit Ouzo auf Eis anfangen sollen.

Aber so ist das eben bisweilen im Vertrieb.
Work hard, party hard.








Das genossene Abendessen allerdings war sehr gut.

Trotz der sehr irritierenden Userbewertungen auf TripAdvisor
(= der für mich einzigen noch verbliebenen Plattform,
der zu trauen ist in Sachen Bewertungen), weshalb ich das
Lokal hier auch lieber nicht nenne.


gesungen |

laut und schlecht mit.

Im lediglich 120-Zuschauer-Publikum von Mike Massé in Unna.

Vielleicht war es sogar schon der vorherige Blog, in denen ich
Ihnen diesen Mann nahegelegt hatte:
Seine Bekanntheit geht auf ein einziges YT-Video aus dem
Jahr 2010 zurück.

Dieses hier, Sie erinnern sich vielleicht noch.
Den wollte ich sehen. Unbedingt.

Zumal so jemand als "kleiner Künstler" mit zero budget
vielleicht auch nur alle paar Jahre mal nach Deutschland
kommen kann.
Falls überhaupt noch mal.

Eine wunderbarer, toller Abend war das.

Mega Musik. Jeder Coversong ein Mitsinger.
Für EUR 22,70 pro Karte absolut geschenkt.

So blieb genug Budget für reichlich Desperados und 
nach der Show noch ein kurzes meet&greet, wo ich
einen USB-Stick voll mit seiner Musik erwarb
und ein schnelles Foto entstand.










gepackt |

den TV ein. Zur Reparatur in Bayern.

Ich kapier's immer noch nicht:
Neupreis des defekten Gerätes aktuell: EUR 479.

Und dann versenden die einen Verpackungskarton in XXL,
lassen den von GO! abholen, verschiffen den vier
Bundesländer weiter nach Nürnberg (!).

Dort wird er von Samsung Fachtechnikern für mutmaßlich
um die 135 Euro die Arbeitsstunde repariert, wobei das mit Abstand
TEUERSTE daran ja der Hardwareersatz sein dürfte - das Display.

Sodann packen die den wieder ein, lassen den WIEDER abholen
von GO! und dann wird mir das Ding irgendwann an die Haustür
gebracht.
Nach Terminabsprache.
Die auch wieder Geld kostet als Servicedienstleistung.

Und DAS soll billiger sein als "Neuware als Ersatz"!?

Ist okay.
Ich bin ja nicht zum Denken für Andere hier.
Dann eben 14 Tage ohne Fernseher im DG.






gefüttert |

nach Monaten mal wieder den schwarzen Nachbarskater.

Wochenlang war es ihm zu kalt und unwirtlich draußen.
Aber nun kam er doch einmal hervor, und ich nutzte die Gelegenheit.




gejubelt  |

Schlanke 17 Monate nach meinem eigenen und zum Schluss
hin abgelehnten Antrag auf Glasfaserinternet und einem
gescheiterten Installationsversuch durch die Telekom 
war es dann endlich soweit:

Auf eigene Kosten beauftragtes Fachpersonal verlegte
binnen 2 Stunden Glasfaser aus dem Keller drei Stockwerke
nach oben und von dort per Netzwerkkabel wiederum
einen Stock weiter nach unten.


Ich habe den Rechner angemacht - und laut gejubelt.


Vorbei sind die "1998er-Zeiten" bis letzte Woche.
Mit Internet-Downloadraten zwischen 7 und 21 MBit/s
und WLAN-Repeaterbrücken-bedingten Abbrüchen.


gebacken |

Gemüse-Feta-Hackfleischauflauf.

Die Liebste wünschte sich einen Gemüseauflauf,
weil sie "mehr grün auf dem Teller" anstrebt.
Zu Bonus-Feta war sie leicht zu bewegen.

Das Hackfleisch-add-on hingegen hatte da etwas
intensivere Koalitionsverhandlungen erfordert.
Aber darunter mach ich's nicht.

Wie üblich hatte ich noch "alte Dosierungsmengen"
im Kopf - und daher zuviel vorbereitet.

Und so blieb auch noch eine extra Auflaufform
nur für Oma H. aus dem Erdgeschoss übrig.