18 August 2025

von den 17 Kaffeetassen

 
Folgende Situation habe ich aktuell, und das erklärt
auch zum Teil meine aktuelle Stille hier im Blog:

Es gibt 3 Arten von Themengebieten, bei denen es eine
Schnittmenge gibt zwischen "worüber ich schreiben
könnte" und "worüber ich schreiben wollen würde".

Thema 1 kann ich hier nicht bringen, da zu kontrovers
- und außerdem sollte niemand bloggen, der das Echo
nicht verträgt - zu DEM Thema WILL ich aber kein
Echo. Wozu dann also verbloggen?

Thema 2 kann ich hier nicht bringen, weil es ein
einziger, in Fortsetzungen ergießender rant wäre,
über dieses Land und jene, die es regiert haben,
regieren und die darin leben.
Es liegt keine Freude in solchem Leseinhalt.

Thema 3 wäre hochinteressant für Sie,
fordert aktuell auch Zeit von mir ein,
aber eigene Dummheit bzw. Bekanntheit (was das
Gleiche ist) verhindern solcherlei content.

Und nur allzu selten verspüre ich derzeit Lust
auf Banales wie zum Beispiel Kaffeetassenbilder.

Wie ich damit künftig umgehe, kann ich noch nicht sagen.
Aber deshalb heute erstmal nur:

Ich lebe noch.
Und jetzt erstmal Kaffeetassenbilder.




















6 Kommentare:

  1. Ich kann nur für mich sprechen, aber Thema 1 interessiert mich bei der "Rahmung" am meisten! ;-)

    Bei Thema 2 habe ich eine andere Sichtweise: Wir stehen nicht IM Stau, wird SIND der Stau...

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    1. Thema 1 würde sich rund um Frauen (ach!!) drehen, die sich sexuelle Dominanz und Gewaltausübung wünschen.

      Ein Thema, das ich trotz anderweitiger Erfahrungen unterschätzt habe - und zwar weitaus unterschätzt.
      Mit „weitaus“ ist gemeint die Häufigkeit mit der ich darauf treffe ebenso gemeint wie die (wenn auch nur gedankliche) Intensität, mit der sich dies gewünscht wird.

      Ja, stimmt, die allermeisten auf die das zutrifft hatten als Kinder oder Teenies Missbrauchserfahrungen gemacht, ein Klischeevulgärpsychologe läge hier also mal richtig.

      Aber was machen solche Gedanken (oder Erlebnisse) in der erzählten Fantasie (oder als Bericht) von mir in der ich-Perspektive mit jemandem, den das triggert? Verletzt es ihn?

      Es liegen bei mir im Adminbereich noch unveröffentlichte, von mir nicht freigegebene Hasskommentare.
      Die sprechen eine Sprache, die sehr in diese Richtung geht.

      Es wäre nun nicht so, dass mir anonyme Fremde mit einem Verarbeitungs- und Eigenkontrolle-Defizit (und bisweilen bedauerlicher Orthografie)
      sehr am Herzen lägen.

      Aber erstens muss ich auch niemandem inkaufnehmend weh tun.
      Und zweitens bin ich vorsichtig mit der erzählten Täterperspektive.
      Auch aus Gründen.

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  2. War nicht schwer zu erraten. Entweder klammert man diese Themen aus. Oder man verlagert sie woanders hin. Ist soviel Überlegung zu Inhalten dann sinnvolles Bloggen?!

    Ich lese zuviel zum Thema Nummer 1. Das hat private Dinge sehr verkompliziert. Manchmal ist es besser, einfach nichts zu wissen. Vor allem wenn man von Menschen diesbezüglich ganze Lebensläufe nachlesen kann, sie dann kennenlernt und alles anders ist.

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    1. Du stellst die richtige Frage - ist soviel Überlegung noch sinnvolles, genussvolles (!) Bloggen?

      Und das Problem, das Unwissenheit mehr Seelenruhe und „Glücklichkeit des Simplen“ mit sich bringt, hat sich als tiefe, nicht unbittere Erkenntnis gründlich in mir zur Überzeugung gereift eingenistet.
      Menschen GUT kennenzulernen kann ein unerwartet enttäuschender Weg sein.

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  3. "Menschen GUT kennenzulernen kann ein unerwartet enttäuschender Weg sein"
    ... das ist aber ne Binsenweißheit. Das Gleiche trifft ja auch auf längere Beziehungen zu, in denen sich 2 Personen auseinander entwickelt haben. (aus aufrichtiger Liebe wurde blanker Hass)

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    1. Das stimmt, aber ich war doch überrascht, in welchem Umfang Binsenwahrheiten enttäuschend sein können.

      Anders gesagt: Ich empfinde es als wiederkehrend erschreckend,
      was in so einem Erwachsenenleben allgemein als ein
      "Was hast Du denn, ist doch völlig normal!" = Binsenwahrheit durchgeht.

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