[ Sagen Sie jetzt nichts.
Schweigen Sie. In Scham.
Ich weiß GENAU, was Sie alle gedacht haben
im Anblick des Titels.
Sie sind FERKEL, wissen Sie das?
Ok, es geht heute zwar auch um Schmutziges,
aber abseits Ihrer unchristlichen Gedankenmalereien.
Also bitte: Setzen, Lesen, Demut. ]
Unsere Treffen haben inzwischen ihre eigenen
Rituale entwickelt, vor Allem ihren Ablauf betreffend:
Ich treffe nach ihr am Zielort ein.
Oftmals hat sie die Zeit bis zu meiner Ankunft zur
Vorbereitung des Raumes und ihrer selbst genutzt.
Sodann beginnen in der Regel 3 Tage, an denen ich
mich in allerbester Machomanier von vorne bis hinten
schamlos bedienen lassen kann (vorne vor Allem)
und uneingeschränkten Zugriff auf diese Frau habe,
wannimmer mir danach ist.
Und es ist eine Seelenfreude für mich zu sehen,
wieviel Spaß die nur denkbar beste F+ bei alledem hat.
Die vorbereitende Organisation hat es die letzten Jahre
als zielführend identifiziert, sich bevorzugt in der Nähe
von ICE-Haltestellen zu verabreden.
Diesmal also: Frankfurt am Main.
Wie Sie alle wissen, kenne ich diese Stadt nahezu nicht.
Der Herr verschonte mich in aller seiner Güte
bisher von der Prüfung, mich längerfristig
dort aufhalten zu müssen.
Andererseits hatte ich mich dort mit dem bestenbisher von der Prüfung, mich längerfristig
dort aufhalten zu müssen.
Kollegen, den dieser Laden noch zu bieten hat,
vor nicht allzu langer Zeit zum Sushi-lunch getroffen.
Warum also nicht nochmal für genussvollere Tage
in diese Stadt? Gesagt, getan.
( ich muss ja immer lachen,
wenn die Eingeborenen unnötig stolz über ihr
MAINHATTAN sprechen)
( sich eine Unterkunft fußläufig zum Bahnhof
auszusuchen hat seine Nebeneffekte)
( fun fact: Unser HILTON Hotel hatte
kein einziges Sektglas im Bestand.
Nein, auch an der Bar nicht.
Dafür eine Menge Personal, das basierend
auf seinem Phänotyp auch nicht auf Erfahrungen
im Ausschank von Alkohol schließen ließ.
Daher nahmen wir, was wir kriegen konnten,
für unsere Sektflaschen auf dem Zimmer.)

( der Name des Asiaten um die Ecke ließ auf Japaner schließen,
tatsächlich war es ein fusion-Vietnamese)
( frittiertes Gemüse, tolle Vorspeise)
( dem Vernehmen nach sehr schmackhaft)

( es ergibt für mich keinen Sinn, bei einem Asiaten
dann deutsches Bier zum Essen zu ordern - daher Asahi )
( spätestens als sie den NAMEN der Bar las,
zog mich meine Begleitung ins: BBC,
eine Bar im Rotlichtviertel )
( wo wir angesichts der Uhrzeit, in der Menschen
unseres Alters dort nun mal so aufschlagen,
nicht ganz unerwartet die nahezu einzigen Gäste waren )
( beim zweiten drink verließ ich mich
auf den Barkeeper, und ich glaube, er nannte
es JAMAICA. Weshalb ich zwei davon zu mir nahm )
( ich kapiere nicht, weshalb Moscow Mules
in Bechern serviert werden, aber ich
habe ja auch sonst keine Ahnung )
( laut Bedienung ein Cheesecake )

( laut Bedienung -und insistentem Nachfragen meinerseits-
ist das eine Macha Créme Brûlée
Gut. Es sei.
Ich verstehe nichts von Asiaten.)

( ich würde gern mal dabei zugucken, wie abends
am Wochentag die ganzen öläugigen Schwarzköpfe
um Punkt 19.55 Uhr ihre Stichwaffen, Schlagringe
und Schusswaffen ablegen, weil ja
"ab jetzt Verbot von die Stadt" 🤣.
Fucking Clownworld. )
( Ok, man muss das da nicht als repräsentativ
für Frankfurt halten - es kommt aber
erstens nicht in JEDER Stadt so vor und
zweitens in MANCHEN Städten mal eben GAR NICHT.
Frankfurt am Main sortiert sich nach einem Wochenende
bei mir irgendwo weiter hinten ein in der Favlist,
ganz nah bei München,
einer der überbewertesten Städte ever.
Nett fand ich den Weihnachtsmarkt am Roßmarkt,
die Auswahl an Essen ohne Reservierungsprobleme
(München!!) und die Anreise (Autobahn bis in die
Stadt rein).
Naja, um den Hauptbahnhof herum ist wohl fast jede Stadt uebel - ich versuche Besucher in Berlin immer irgendwo anders abzufangen. Und am Berliner Hauptbahnhof gibt es ja noch nicht mal ein Rotlichtviertel. Nur Oednis.
AntwortenLöschenBei fremden Staedten ist manchmal ne Stadtrund fahrt ganz praktisch, um sich einen groben Ueberblick zu verschaffen. Irgendwo hat ja fast jede Stadt auch irgendwelche schoenen Ecken :)
Moscow Mule und Metallbecher musste ich glatt mal googeln, aber die Begruendung ueberzeugt nicht (haelt das Getraenk laenger kuehl??):
https://www.specterandcup.de/blogs/cocktail-ratgeber/moscow-mule-warum-kupferbecher
Stadtrundfahrt, geile Idee, aber an der Haltstelle/Ticketstelle laut Google Maps war nix außer nem Tower wo circa 35 Firmenschilder dranhingen und bei trübem Wetter ne Stunde (laut Kundenbewertungen) auf das zufällige Vorbeikommen des roten Hop-on-hop-off-Busses zu warten war dan so wenig attraktiv, dass es ins Hotel zurück ins Bett ging. 🙏🏻😅
LöschenFrankfurt war meistens mit Schule verknüpft. Entweder Weihnachtsmarkt, Buchmesse, IAA oder Museum. Später eine handvoll Metal-Konzerte, Football im Waldstadion und zuletzt ein Seminar im Süden der Stadt. Von der Stadt habe ich nur das Übliche gesehen, mit Zug oder Bus in die Innenstadt und wieder raus. Nichts davon hat mich nachhaltig überzeugt, öfter dort sein zu müssen. Köln verknüpfe ich übrigens auch nur mit ähnlichen Schulausflügen und Klassenfahrt.^^
AntwortenLöschenAch ja, Konzerte: Mir fiel beim Lesen Deiner Zeilen wieder ein, dass ich mal allein in FFM auf einem Iron Maiden-Konzert war. Abgesehen davon, dass ich mit meinen 4 Maidenkonzerten immer ein wenig Pech hatte, war ich geschockt von dem Publikum, was da so anstand, aber was wusste ich schon von Großstadtpublikum und Metalfans 🤣.
LöschenSo groß ist nicht mein Ding. Waren kleine Konzerte in der Batschkapp und der alten Hafenbahn in Offenbach. Es scheint mir, Du hast gewisse Vorurteile... 😉 Hessische Sitten und Gebräuche sind halt speziell... Obwohl ich auch den verranzten Kuttenträger nicht mag.
LöschenAch ja, „Vorurteile“ sagt der Eine, „aufsummierte Erfahrungswerte“ der Andere, und wer drittens so GAR KEINE AHNUNG HAT wird entweder Politiker (dieser Weg ist mir in D aus bekannten Gründen versperrt) oder er bloggt einfach 😅.
LöschenIch hab beschlossen trotzdem nochmal nach FFM zurückzukommen, ich muss noch die Empfehlung einer Arbeitskollegin umsetzen. Wird aber teuer, daher nicht hochpriorisiert.