02 April 2025

vom erneuten Anlauf (part 6)

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Endlich wieder ein Uhu! 🦉

Es ist schon wieder viel zu lange her,
dass ich mal unter hundert Kilo lag,
neulich war es endlich soweit.

Für mich war"zweistelliges Gewicht" 
ein absolutes Minimalziel gewesen,  als ich
mit dem erneuten Anlauf abzunehmen anfing.

Es geht mir nach wie vor gut,
es gibt bei mir keinerlei Nebenwirkungen.

In aller Regel gibt es zwei Mahlzeiten am Tag,
die erste nicht selten erst mittags, die zweite
meist vor19.30 Uhr. Beide sind kleiner portioniert,
als sie das früher gewesen wären.

Die Anwürfe, womöglich wirklich Bedürftigen (also Insulinkranken)
mit einer "lifestyledroge" die Medikamente wegzunehmen,
hatten mich zunächst ein paar Tage angefasst.

Ebenso Meldungen über "Ozempic faces" (das kann man
googlen, da geht es um einfallende, schnell alternde Gesichter).

Nach etwas Einlesen stand dann für mich fest:
Keinerlei neue Verknappungsberichte über diese
Medikamente, die nach Herbst 2024 erschienen wären.
Die meisten sind sogar aus 2023 und früher.

Dort, wo es zu Verknappung kam, sprachen Apotheken von
"bis zu 14 Tagen" maximaler Lieferverzögerung damals.

Vielleicht eine blöde Frage, auf die ich aber keine sinnvollere
als meine eigene Antwort bisher finde:

Wenn ICH als nicht-wirklich-Bedürftiger diese Medikamente
schon auf 2 Monate voraus im Kühlschrank lagere:

Wieso stellt dann einen wirklich Bedürftigen (Diabetes Typ 2)
eine 2-wöchige Lieferverzögerung dann vor ein Problem?

So jemand wird doch einen mindestens ähnlichen Vorrat
daheim haben? Zumal bei ihm die Kosten übernommen werden?

Was die angeblich einfallenen Gesichter nach einigen
Monaten angeht - das halte ich inzwischen für einen Hoax:

Jeder, der schon mal 25+ Kilo verloren hat und nicht gerade
nur 25 Jahre alt ist, kann bestätigen, dass durch das mitverlorene
Unterhautfettgewebe alles ein bisschen faltiger und schlaffer aussieht.

Das weiß aber vorher, wer abnehmen will.

Das hat mit dem Gewichtsverlust an sich zu tun, aber nicht mit
dem Weg, auf dem man ihn erreicht. 
_______________________________________
Wie geht es nun weiter?

Ich würde sagen, es ist Halbzeit, vielleicht ein bisschen drüber.

Gerne würde ich wieder unter neunzig Kilo wiegen und hätte dann
auch wieder eine ganze Reihe toller Kleidung, auf die ich mich
freuen kann.

Es wäre fantastisch, wenn das klappt.
Wenn es soweit ist, versuche ich ab da die Medis zu reduzieren.

Und bin tatsächlich total entspannt, egal ob das klappt oder nicht.
Beides ist in Ordnung für mich. :-)

3 Kommentare:

  1. Zuerst: Gratulation zum erzielten Erfolg!

    Da ich (inzwischen) den gleichen Weg gehe, hier dann doch noch eine Frage:
    Was bedeutet "recht bald der Fall" beim Thema "Tellermengenreduzierung"? Wenn ich mir das Diagramm anschaue, passiert dies wohl schon direkt in der/den ersten Woche(n) mit niedrigster Dosierung.
    Anders gefragt: Nimmt das Verlangen mit gesteigerter Dosierung stärker ab?

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    1. Richtig, bei mir hat sich die überhaupt aufnahmemögliche Portionsmenge SEHR schnell reduziert, das ist bei anderen aber erst nach 2-3 Wochen so.

      Ein Beispiel: In der o.g. Grafik steht ein Gewichtsverlust von ca. 13 Kilo, aber: Davon fanden 5 kg in den ersten 12 Tagen statt !

      Die Steigerung der Dosierung verhindert glaube ich in erster Linie, dass der Trend der Gewichtsabnahme abebbt.
      Diese Woche hatte ich eine 7,5mg -Dosierung, und an dem Tag und die Hälfte vom Folgetag hätte ich eigtl. so gut wie gar nichts essen brauchen.

      Mein Nachbar ist aus mehreren Gründen gerade auf Ozempic, dort die kleinste Dosierung. Er verträgt es nicht gut, ich glaube seine Bauchspeicheldrüse war vorher schon belastet, da tut so ein hormoneller Tritt mit Darmhormonen sein Übriges.

      Deshalb sollte er aus MEINER bescheidenen Laien-Sicht lieber ein Medikament mit 2 oder allen 4 Darmhormonen (statt nur 1) bekommen, der breiteren Wirkung, aber leichteren bzw. geringer ansetzbaren Gesamtdosierung wegen.

      BRAUCHEN könnte er es:
      Starkes Übergewicht, starker Alkoholkonsum, vorgeschädigte Niere und Leber.
      Möglicherweise bin ich „Schuld“ daran, dass er diesen Schritt nun gemacht hat: Seine Frau stand neben mir, als die Nachbarn mich auf meinen unverletzbaren Gewichtsverlust ansprachen, so kamen wir ins Fachsimpeln. Als ich die deutlich reduzierte Lust auf Alkohol ansprach, wurde sie ganz, ganz still und 14 Tage später war ihr Mann auf Ozempic.^^

      (( Nachsatz: Falls mir an der Stelle jemand unterstellen möge, ich würde Werbung für Lifestyle-Drogen machen: Dem ist nicht so, ich erzähle lediglich freimütig, wie es mir damit geht und was es bei mir damit tut. Und um auf den Nachbarn zurückzukommen: Verlassen Sie sich bitte darauf, dass jede einzelne Flasche Bier weniger und jedes einzelne Kilo weniger die Rettung sein können für diesen Mann - egal wodurch und egal womit.))

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    2. statt „unverletzbaren“ hatte es „unverleugbaren“ heißen sollen, sry.

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