Es scheint die Erkenntnis nicht mehr vermeidbar, dass ich ein wenig….sagen wir überfordert zu sein scheine, was meine Arbeits- und Freizeitplanungsstruktur betrifft.
In den vergangenen Monaten hatte es schon immer wieder mal so „haarscharf noch gutgegangen“-Momente gegeben. wo ich Inkonsistenzen in meinen Terminkalendern so eben noch rechtzeitig entdeckt hatte, bevor ein Eklat hätte stattfinden können.
Aber jeder Krug geht eben irgendwann mal so lange zum Brunnen, bis er bricht, und das war vorgestern der Fall - zum Glück „nur“ im privaten Bereich.
Schon vor Monaten hatte ich mich gefreut auf die Bierbörse in Opladen. Ihre Schwesterveranstaltung in Bonn wollte ich aus mehreren Gründen nicht mehr besuchen und einer davon war, dass es dort künftig keine Live-Musikveranstaltungen mehr geben wird.
Eine Bierbörse ohne „den Meister“ (Guildo Horn) ist aber nur eine halbe Bierbörse!
Also hatte ich für die Opladener Veranstaltung vermeintlich sorgsam Termine und Auftritte gegoogelt und uns dann in fußläufiger Entfernung eine Pension zur Übernachtung gebucht. Perfekt organisiert eben!
Dachte ich.
Als wir morgens noch beim Kaffee saßen, um etwa 1 Stunde später loszufahren, googelte die Liebste mal die Fotos der Bierbörsen vergangener Jahre. Und die Termine. Und stieß auf einen Leverkusener Zeitungsartikel vom Vortag, in dem von einem rauschenden Abschluß der diesjährigen Bierbörse zu lesen war.
Sie zeigte mir den Artikel und schaute mich fragend an. „Dein Ernst, Rain!?“
Ich las hastig, schloß die Augen und fluchte hörbar über meine eigene Blödheit - tatsächlich hatte ich den Termin irgendwie völlig falsch gespeichert. Und auch die Tatsache, dass MEIN Termin mitten in der Woche gelegen hatte, war mir in keinster Weise merkwürdig vorgekommen.
Allerdings bin ich Spezialist in „Plan B“-Entscheidungsfindungen:
Binnen einer Stunde war die Pension (kostenpflichtig) abgesagt und wir befanden uns auf dem Weg zum Getränkemarkt. Dort erstanden wir 19 verschiedene Biersorten aus aller Welt, sodass wir abends (nach ausgiebiger Bierkühlung) mit unserer eigenen, privaten Bierbörse zuhause beginnen konnten, begleitet von den Liveaufzeichnungen des Meisters auf Youtube!
Weise Entscheidung 😀
AntwortenLöschenDas „Überlassen“?
LöschenDaran muss ich mich noch gewöhnen, aber es wird immer leichter.
Aber der Liebsten war es doch offensichtlich im Vorfeld auch nicht aufgefallen mit dem Termin mitten unter der Woche :-D
AntwortenLöschenDelegieren ist aber trotzdem immer gut, denn dann ist man wenigstens nicht schuld ;)
Was habt Ihr zu Stella Artois und Estrella Damm gesagt? Ich finde, diese Biere schmecken ausschliesslich eiskalt und in Andalusien (dann aber richtig geil), ABER das koennte vom Wetter her ja fast gepasst haben!
Pro für das Weib: Wenn ich was organisiere, ist sie seit Jahren gewohnt, dass das alles zu 100% steht und durchdacht ist. Also: bisher.
LöschenUnd sie war noch nie auf einer der Bierbörsen, von daher….ich selbst finde ja auch, die könnten alle ruhig mal eine Woche oder so gehen, statt nur 3,5 Tage.
STELLA A. - ich gab eine 3+, die Frau gab eine 2.
ESTRELLA D. - ich gab eine 4+. die Frau gab eine 3.