17 August 2023

vom einzuschlagenden Weg

 
Heute ist es soweit.
Heute muss ich mich entscheiden, ob ich den Job
in NRW annehme.

Es liegen alle Fakten seit gestern auf dem Tisch,
und sagen wir so:
Ein "Hurra, ich komme!" wird es nicht werden.

Es gibt eine Gehaltserhöhung - aber erst 2025.
Es gibt keine Umzugskostenhilfe.
Und das zu betreuende
Arbeitsgebiet ist...wirklich okay.

Andererseitswurde mir etwas klar, was mir ein wenig
erstaunlicherweise vorher gar nicht bewusst war,
obgleich es absolut auf der Hand liegt:

Umziehen muss ich so oder so.

Begründung:
Ich will nicht in meinen früheren Bereich zurück,
obwohl die da auf mich und meine Rückkehr warten.
Nur für diesen Fall aber wohne ich ideal.

Den jetzt aktuell betreuten Bereich (Bayern) kann ich auch
nur behalten, wenn ich dorthin umziehe - noch länger
macht unser Laden das mit den Hotelkosten nicht mehr mit.

Und das seit wenigen Tagen aufgetauchte weitere
Angebot (Baden und Richtung Norden) würde was
von mir erfordern? Richtig, ebenfalls einen Umzug.

Ob ich also nachher per Email zusage?
Ob ich noch kalte Füße bekomme?

Eigentlich möchte ich hier die Brücken hinter mir abbrennen.
Aber ich bin unsicher wie nie zuvor, ob ich für all das, was
dann kommt, auch die notwendige Kraft aufbringe.

Bzw. wie.
Denn ob wäre ja keine Frage mehr, wenn ich zusage.

Das Leben und seine Abzweigungen.
Das bleibt einfach schwierig.




4 Kommentare:

  1. Für Ihre Entscheidung - egal wie sie denn sein mag - wünsche ich Ihnen viel Glück und Erfolg.
    Woanders ist es anders. Nicht unbedingt besser. Und man geht "irgendwo hin" und nicht "von hier weg".
    Aber wieso sollten Sie es nicht wagen? Ich schätze Sie als analytischen Menschen ein. Sie werden bilanziert haben.

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    1. Die Bilanz ist schon seit Langem weitestgehend fertig - aber erstens war sie fehlerhaft, denn sie verglich den aktuellen Status Quo mit jenem einer möglichen Zukunft. Das war insofern falsch, als dass auch der aktuelle Status Quo auf jeden Fall einer großen Veränderung unterworfen sein wird.
      Ich habe also etwas, das es bald schon nicht mehr gibt, mit etwas verglichen, das in der Zukunft liegt und damit genau so Unwägbarkeiten unterworfen ist.

      Zweitens war die Analyse, die Bilanzierung nicht mal das Problem - das Problem ist, es auch zu GLAUBEN und sich das Ergebnis der Betrachtung auch ZUZUTRAUEN.

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  2. Als jemand, der Dir schon sehr lange durch viele Blogs auf Deinem Weg gefolgt ist: das wird schon. Egal, wie Du Dich entscheidest und wo Du hin gehst. Die nötige Kraft dafür hast Du, da bin ich mir sehr sicher.

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    1. Nicht an jedem Tag schaut man in seinen Blog und findet ausreichend Antworten auf die Frage, warum man dies weiterbetreibt.

      Aber heute war so ein Tag. Danke 🙏🏻.

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