Wenn die gesamte Problementstehung und auch
deren mögliche Lösung bereits im Text genannt wird:
Ein thread aus Stadt Land Mama.
Inzwischen geht es mir beim Thema "was erleben
wir mit unseren Kindern" so, wie wenn Gespräche
in Menschengruppen oder auf Partys anfangen,
sich um Fußball zu drehen:
Ich verlasse dezent den Kreis der Gesprächspartner.
Bei Fußball ist der Hintergrund, dass ich die inhaltliche
Befassung mit den Details einer Tätigkeit intellektuell
ablehne, in der für mehrere Millionen Euro Männer
vertraglich verpflichtet werden, einem Ball für 90 min
hinterherlaufen, somit also der Menschheit genau NICHTS
Werthaltiges hinterlassen und dies aber zu Rivalitäten
führt an der Grenze zum Rassenhass, und zwar je nachdem
WELCHE FARBE DER SCHAL DER GEGENSEITE HAT.
Bei Elterngesprächen ist der Hintergrund für meine Abkehr
ein anderer.
Erstens kann ich aus Sicht von Eltern nichts inhaltlich beitragen.
Was zutreffend ist.
Und rein die KENNTNIS DARÜBER, was der Gesellschaft
zuträglich und sozialgemeinschaftlich förderlich wäre,
qualifiziert mich ja noch lange nicht, das gegenüber Menschen
auszuführen, die vor zwei Jahrzehnten mal ungeschützten
Geschlechtsverkehr hatten.
Klar.
Ich meine: Sie sind Eltern.
Sie wissen alles.
Oder wenn auch nicht ALLES, dann das,
WAS sie wissen, zumindest mal BESSER als ICH.
Hinzu kommt: Egal, wie sehr sie sich 15 min lang über das
Fehlverhalten der Frucht ihrer Lenden gerade eben noch
ausgelassen haben - stimmst Du als Kinderloser auch nur
für 30 Sekunden mit ein, stellen sie sich SOFORT mit
ausgebreiteten Adlerschwingen wild flatternd vor ihren
missratenen Nachwuchs und relativieren schnell und brüsk
das gerade eben noch selbst Gesagte.
Das erlebe ich nicht als sinnvollen Dialog, nicht als interessanten
Austausch.
Und aus solchen Gesprächen ziehe ich es vor, mich zu verabschieden.
Ich erlebe mich als zu alt für uninteressante Unterhaltungen.
Was den im oben verlinkten Artikel zugrunde gelegten
Sachverhalt betrifft, habe ich für Ursache und auch Lösung
meine ganz eigene, persönliche Meinung und Maßnahmen.
Und die behalte ich auf jeden Fall für mich.
14 Februar 2024
asoziale Kinder
16 Kommentare:
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Er freut sich über Ihre achtsame Wortwahl, einen freundlichen Ton und Ihren von Miteinander beseelten Gedankengang.
Und in allen anderen Fällen löscht er kommentarlos.
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Eltern wissen auch nicht alles ;)
AntwortenLöschenZumindest jene, die ich kenne, tun aber statistisch auffällig häufig so.
LöschenHm.
AntwortenLöschen...
Dein Post hinterlässt bei mir mehr Fragen als das er mir Antworten gibt. Ich empfinde ihn als - für deine Verhältnisse - ungewöhnlich unversöhnlich und unnachsichtig oder lese ich das fälschlicherweise hinein? Ich frage mich, was dich zum Verfassen dieses Posts gebracht hat und - natürlich - zu guter Letzt: Was ist denn deine Meinung zu Ursache und Lösung?
Obwohl ich mir nicht so sicher bin, ob ich die Antwort auf die letzte Frage wirklich hören will. Ich befürchte, dass mir deine Antwort zu grob sein könnte. :-*
PS: Und natürlich, fast vergessen: Wie bist du über Stadt Land Mama gestolpert? Das hätte ich jetzt nicht für deine Lektüre gehalten?
LöschenHeute verwirrst du mich wirklich.
Heute ? ;-)
LöschenRichtig ist: Wenn ich solche Schilderungen -von Verursachern selbst- lese, empfinde ich Vieles, Nachsicht ist tatsächlich nicht dabei.
Richtig ist: Du möchtest meine Position nicht hören, das deckt sich damit, dass ich wie schon angesprochen sie in jedem Fall für mich behalten möchte.
Aber das ist eine wirklich gute Frage, wie kam ich zu "Stadt Land Mama"?!
War auch mein erster Gedanke: WTF liest Du denn fuer Blogs??
AntwortenLöschenIch war auf deren Seite schon bei "Herzlich Willkommen, wir sind Lisa und Katharina" raus :-D
Da ich keine Blogs lese, kann es DAS nicht sein - ich muss irgendwie dort gestrandet sein.
LöschenIn einem Kommentar, bei Herrn MiM?
Aus einer Blogroll, irgendwo aufgeschnappt?
Ein Rätsel!
Aber sicherlich kehre ich dorthin nicht zurück. Also spätestens nach Lektüre der Kommentare nicht. Es gibt Themen (und Haltungen), für die ich mich nicht eigne :-).
nach "Herzlich Willkommen, wir sind Lisa und Katharina" könnten immer noch Titten kommen, daher finde ich diese Einleitung jetzt nicht so abschreckend aber der Rest hinterlässt mich extremst sprachlos...
LöschenUnd ich kann NICHT GANZ AUSSCHLIEßEN dass genau diese MÖGLICHKEIT mit den Titten in meinem Hinterkopf war….aber ach, der Blogtitel verhieß ja schon Anderes.
LöschenUnd schön, dass Du Dich meiner Sprachlosigkeit anschließt :-).
@Laterne Ja, nein, das Willkommen stand unter einem sehr biederen Foto der beiden Blondies, leider nix mit Titten ;)
LöschenVielleicht liegt meine geringe Zugeneigtheit zu diesem Artikel und Blog auch darin teilbegründet. Große Brüste könnten sich ja bei mir alles erlauben. Aber ach. Ich schweife ab.
LöschenIch bin einfach lost bei diesem Artikel. Vermutlich verstehe ich die Diskussion nicht, warum man nicht in der Lage ist, das Problem selbst zu lösen oder weil Eltern selbst das Problem sind. Sorry, nur lose Gedanken in meinem kinderlosen Kopf.
AntwortenLöschenDem schließe ich mich vollinhaltlich an. Still :-).
LöschenObwohl selber nicht kindlos, habe ich es vor langer Zeit aufgegeben mich an derartigen Gesprächen zu beteiligen. Manche Eltern sind derart verpeilt, wenn es um ihren Nachwuchs geht, dass man nicht mehr genau einordnen kann, in welchem Parelleluniversum sie grad unterwegs sind. Und wie sie lieber Herr Rain, halte ich mich aus Erziehungsmonologen und Fußball einfach raus. Ich kann es jedenfalls gut nachvollziehen.
AntwortenLöschenSollte garnicht anonym sein. Wolfe
AntwortenLöschenFühle mich beim Lesen Ihres Kommentars gerade sehr abgeholt und verstanden :-).
LöschenVielleicht sind es (= das Problem) nicht mal die ELTERN in ihrer Rolle als solche.
Vielleicht ist es DIE ZEIT, in der wir leben - diese merkwürdige Zeit des „jeder darf alles sagen, aber keiner muss mehr zuhören“.
Dieses „jede Meinung ist zulässig, aber nur ganz wenige zu äußern bleibt folgenlos.“
Dieses „weder Deine noch sonst irgendeines Bildung und Kompetenz hat ein Recht darauf zu beeinflussen, was ich für richtig erachte.“
Dieses aktuelle Zeitalter entwickelt sich zu einem Zeitalter des Kommunikationsverlustes.