Händen gehalten.
Und jetzt mal ganz davon abgesehen,
dass ich kaum die Zeit dafür gehabt hätte, verspüre ich
aktuell auch überhaupt keine Lust mehr darauf.
Das letzte Projekt, wo ich so richtig mit Herzblut ran bin,
war Ende 2021/Anfang 2022 gewesen - damals noch in
der Band, wollte ich diese überzeugen, ein Coverstück
mit ins Programm aufzunehmen, das ich mochte.
Allerdings durfte ich dem Bandchef -so wie ich das sah-
keinesfalls verraten, um welches Stück und vor allem
von welcher Künstlerin es sich handelte.
Er hätte binnen einer Sekunde gefragt, ob ich noch
alle Tassen im Schrank hätte und - abgelent.
Mein Plan war, die -von mir neu instrumentierte- Version
erst ein paar Mal gemeinsam einzuüben, um später dann
irgendwann die Katze aus dem Sack zu lassen.
Also:
Suchte ich mir eine vorhandene Rockversion des
Songs auf YouTube.
Schnitt dort alle Spuren heraus bis auf Drums und Bass.
Setzte mich im Wohnzimmer vor meinen kleinen tragbaren
Verstärker und spielte damit 3 neue Gitarrenspuren auf
einem iPhone aufgenommen ein.
Ohne Metronom, click-track oder so was, entsprechend
finden sich auf diesem Demo-track noch so einige cringe-
Tempofehler und auch Spielfehler, trotz des anschließenden
Glattziehens mit der Audacity Software.
Dann gab ich der Datei als Tarnnamen den Songtitel BILLY.
Mit diesem Song auf der Dropbox fuhr ich dann rüber zur
Band und spielte das über die große Gesangsanlage im
Proberaum ab.
Ok, sagen wir so: Begeisterung hätte wohl anders ausgesehen
bei den Anderen. Aber das spielte ohnehin keine Rolle mehr,
weil ich kurze Zeit danach raus aus der Band war.
Geblieben ist das Demo.
Das immer noch auf jemanden wartet, der es neu einsingt.
Wobei dann natürlich spätestens raus käme, wie der Song
denn in Wirklichkeit heißt.
Sie können ja mal raten?
Einen kleinen Tipp geb ich Ihnen:
BILLY ist der Vorname des VATERS der Künstlerin,
die den zugrundeliegenden Song in Wirklichkeit singt.^^
Und wenn Sie in 1 min Ihr Büro mal endlich wieder
allein für sich haben wollen, befreit von allen nervigen
Kollegen, dann drücken Sie JETZT auf PLAY.

Miley Cyrus vermutlich.... ohne das Lied angehört zu haben. ;) Falls ja, dann gab es bereits Hinweise...
AntwortenLöschenEin gutes Erinnerungsvermögen! (was mir dann nachts halb drei im Bett auch wieder einfiel...)
LöschenAber: Das hier hat ohnehin nicht Viele animieren können... :-)
Danke, Gedächtnis ist eine Last.
LöschenBilly als Vater war entscheidend, wobei ich keine Ahnung habe, wieso ich das weiß.^^
Das Lied habe ich im Nachgang angehört, weil ich es nie erraten hätte. Die Version hat mir gefallen. Gesangsangebote s.u. könnte man annehmen.... ;)
Danke :-)
LöschenUnd was das Gesangsangebot unten angeht....ähm.... das.... also DAS lasse ich Ruthy SELBST beantworten!! :-D :-D :-D
Sobald ich mal 3 Tage am Stück freihabe...
AntwortenLöschenIch kenne GENAU den Tag, an dem ich mal 3 Tage frei hatte!
LöschenDas wird 72h nach meiner Beisetzung sein :-D...insofern...es wird ein instrumental bleiben, das niemanden interessiert hat^^.
Der Band einen Song von Miley Cyrus aufs Auge drücken zu wollen, den Mumm muss man ja auch erstmal haben.^^
AntwortenLöschenUm welchen Song es sich handelt, habe ich leider nicht erkannt. Liegt aber nicht(!) an der Qualität des Spiels, sondern daran, dass ich die Songs von Miley nicht auf dem Schirm habe. Kann statt Songtitel aber den zweiten Namen des Vaters bieten: Ray. Unfassbar, was im Hirn hängenbleibt, während das Wichtige rückstandslos verschwindet. :(
"WRECKING BALL" wäre die richtige Lösung gewesen!
LöschenWie ich überhaupt einige (Pop)Songs im Kopf habe, die sich verdammt gut im Rock-Metall-Gewand machen würden.
Und Billy Ray Cyrus kennen wir ALLE, seit der vor 31 Jahren (sic) mal diesen einen weltweiten Megahit hatte...
Ich möchte übrigens ausnahmsweise widersprechen (nicht, dass ich nicht öfters mal widerspräche, aber anders als sonst MÖCHTE ich es heute auch):
Richtig ist, dass uns scheinbare Kleinigkeiten im Hirn bleiben, während vermeintlich Wichtiges aus-fade-t.
War es wirklich so? Genau so?
Passierten die Belanglosigkeiten nicht vielleicht in einem ansonsten wichtigen Moment in unserem Leben? Einer Phase, in der wir glücklich waren?
Und die Wichtigkeiten:
Mochten wir die? So richtig von innen raus?
Oder waren die "nur" wichtig?
Ich denke, unsere Herzen / unsere Seelen entscheiden darüber.
Somit muss eigentlich andersrum gelten:
An was wir uns erinnern, hat Bedeutung gehabt.
Es ist nicht schlimm, wenn wir uns an die Begründung dafür nicht mehr erinnern.
Mit "dem Wichtigen", was aus meinem Hirn verschwindet, waren hier tatsächlich nur die "vermeintlich wichtigen Dinge" gemeint, die uns in der Schule beigebracht wurden. Aber die Frage, warum Ray blieb während mathematische Formeln oder das Periodensystem verpufften, ist berechtigt. In Erinnerung geblieben ist allerdings der zu kurz geratene Chemielehrer, der sein Schlüsselbund gerne quer durchs Klassenzimmer auf irgendwelche Tische gepfeffert hat. Der hieß aber nicht Ray, sondern Karl-Heinz.^^
LöschenGenau das hatte mein Vater auch gemacht in seinen Klassen - mit dem Schlüsselbund geworfen (er hatte allerdings Erwachsene vor sich, zudem in Militäruniform).
LöschenNachdem er mal einen an der Stirn getroffen hatte, ließ er das bleiben.
Und ging über zu abgebrochenen Stücken Tafelkreide.^^
Ich denke, das ist ein gutes pars prop toto für die Summe seiner Erziehungsprozesse :-).
Und was die vermeintlich wichtigen Dinge in der Schule angeht:
Ich bin immer wieder überrascht, wie wenig das Schulwesen selbst seiner Minimalaufgabe an dessen Spitze (Besuch weiterführender Hochschulen ermöglichen) nicht nachkommt.
Ach, egal.
'Wird alles besser, wenn ich erst Kaiser von Deutschland bin.