[ von der Abwesenheit von Türen, Teil 4 ]
Weiter gehts , Teil 4/5, dieses Mal wurden drei Fragen mich gerichtet:"Welche Eigenschaft magst Du an Dir selbst am Wenigsten?
Es sind 2 zu gleichen Teilen.
Die eine ist, dass ich unangemessen aufbrausend sein kann, und
das auch noch nur und ausschließlich bei Nichtigkeiten (bei großen
Katastrophen bleibe ich absolut ruhig). Das hat schon einiges an
Schaden angerichtet, den hinterher glattzubügeln mir nicht immer
gelang und der mir leid tat.
Das andere ist, dass ich mich unglaublich schwer damit tue,
Menschen einfach geradeaus zu sagen, was ich will und was ich nicht will.
Es bereitet mir beinahe körperliche Schmerzen.
Welcher Charakterzug ist Dir an Dir selbst der Liebste?
Da schwanke ich zwischen der Fähigkeit, schnell vergeben zu können
und diesem Etwas, das ich als Demut vor dem Leben bezeichne.
Wenn Du Dich selbst um eine Eigenschaft Deiner Wahl ergänzen
könntest, welche würdest Du wählen?"
[der war schwer, da hab' ich lang dran gekaut^^]
Ich wäre gern ganz erheblich resilienter gegenüber dem, was
Menschen womöglich denken und antworten könnten zu dem,
was ich Ihnen sage und nicht sage.

Gibt es Lösungsansätze für das Problem mit dem geradeaus sagen und der Schmerzvermeidung? Kommt da von Menschen der Vorwurf, des nicht konkret seins? Frage für mich, danke.
AntwortenLöschenzu Frage 1:
LöschenScheint ein bisschen so zu sein wie mit dem Erlernen von Roller Blades - im Basiskurs sind wir die erste Stunde keine 3 m gefahren, sondern mussten uns immer und immer wieder mit der Nase auf den Asphalt auf die Straße fallen lassen, also Fallen üben.
So lange, bis wir keine Angst mehr vor möglichen Schmerzen hatten - weil da keine mehr waren.
zu Frage 2:
Nein, es kommt und kam von Menschen der Vorwurf, zu lügen, wenn man nicht sagt, was man sagen sollte, weil ja sowieso "da" ist in Einem.
Und so ein bisschen empfinde ich mich selbst damit Anderen gegenüber ja immer noch als Zumutung^^.